RB Leipzig gegen Nürnberg in der Frauen-Bundesliga
- RB Leipzig spielte in der Google Pixel Frauen-Bundesliga gegen den 1. FC Nürnberg.
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Frauenfußball. RB Leipzig hat am 4. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga den ersten Saisonsieg geholt. Gegen den 1. FC Nürnberg gewann die Mannschaft von Trainer Jonas Stephan am Cottaweg 2:1 (1:0).
Vor den Augen von Frauen-Bundestrainer Christian Wück, U 23-Nationaltrainer Michael Urbansky sowie RB Leipzigs Nationalspieler und Männer-Kapitän David Raum brachte Emilia Asgeirsdottir die Gastgeberinnen in der 20. Minute in Führung. In der 78. Minute traf die Isländerin erneut. Die eingewechselte Sanja Homann verkürzte für Nürnberg in der 88. Minute, der Ausgleich gelang dem FCN aber nicht mehr.
RB-Torhüterin Elvira Herzog sagte nach dem Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht und viele unserer Qualitäten gezeigt. Wir waren in den Zweikämpfen griffig und haben den Kampf angenommen. Im zweiten Durchgang haben wir es nach dem 2:0-Vorsprung unnötig spannend gemacht. Aber wir haben die drei Punkte - das ist das Wichtigste.“
Leipzig mit drei Änderungen
Jonas Stephan nahm nach dem 1:1 beim Hamburger SV drei Wechsel in der Startelf vor. Nikée van Dijk fehlte wegen muskulärer Beschwerden, Nikoline Dudek und Anna Simonsson saßen zunächst auf der Bank. Lou-Ann Joly kehrte nach Gelb-Rot-Sperre zurück, außerdem begannen Andrea Norheim und Charlotte Hulst. Spielführerin Sandra Starke fehlte weiterhin verletzt, Zenia Mertens führte Leipzig erneut als Kapitänin auf den Rasen.
Beim 1. FC Nürnberg stand Laura Miller angeschlagen nicht zur Verfügung. Zudem ließ Trainer Omar Adlani Louna Lapassouse zunächst draußen. Charline Coutel und Fany Proniez rückten in die Anfangsformation. Jacqueline Baumgärtel und Amelie Thöle fehlten weiterhin.
Asgeirsdottir trifft in Leipziger Druckphase
RB Leipzig begann offensiv und kam früh über die linke Seite zu gefährlichen Aktionen. Nach gut zehn Minuten fand Nürnberg besser ins Spiel und kam ebenfalls zu Standardsituationen, klare Chancen blieben zunächst aus. In dieser Phase setzte sich Sára Pusztai links durch und legte quer auf Emilia Asgeirsdottir, die aus rund zehn Metern zum 1:0 ins lange Eck traf.
Nürnberg spielte nach dem Rückstand weiter nach vorne, Leipzig blieb vor allem über schnelle Gegenstöße gefährlich. Delice Boboy schoss aus der Distanz etwas zu hoch, auf der Gegenseite flog ein Eckball von Jonna Brengel knapp am langen Eck vorbei.
Nürnberg erhöht nach der Pause den Druck
Zur zweiten Halbzeit wechselten beide Teams einmal. Bei Leipzig kam Nikoline Dudek für Zenia Mertens, beim FCN ersetzte Louna Lapassouse Charline Coutel. Nürnberg hatte direkt nach Wiederbeginn mehrere Szenen: Emöke Pápai zielte aus 25 Metern knapp vorbei, Nastassja Lein scheiterte aus spitzem Winkel an Elvira Herzog. Kurz darauf verhinderte die Schweizer Nationaltorhüterin erneut den Ausgleich gegen Lein.
Nach etwas mehr als einer Stunde kam Leipzig wieder zu mehr Entlastung. Sára Pusztai verfehlte das Tor aus der zweiten Reihe, eine Flanke von Annabel Schasching flog knapp am langen Pfosten vorbei. Anschließend hatte Nürnberg wieder mehr Ballbesitz, Schüsse von Keira Bednorz und Alexsandra Lobanova wurden jedoch geblockt.
In der 78. Minute erhöhte Leipzig auf 2:0. Nach Vorarbeit von Lou-Ann Joly schloss Emilia Asgeirsdottir schnell ab und traf ins linke obere Eck. Nürnberg verkürzte in der 88. Minute, nachdem Sanja Homann einen Fehler im Leipziger Spielaufbau nutzte und Elvira Herzog überwand. Die letzten Minuten bestritt Nürnberg in Unterzahl, weil Alexsandra Lobanova in der 90. Minute wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot sah.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |