Pokaldebakel für Heidenheim: 2:5-Schlappe beim Regionalligisten
- Jeddeloh II jubelt über den DFB-Pokal-Coup
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Heidenheim. Für den 1. FC Heidenheim ist der DFB-Pokal früh beendet: Der Zweitligist verlor beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II mit 2:5 und muss nach drei Pflichtspielen bereits zwölf Gegentore aufarbeiten.
Der frühere Bundesligist erlebte im Oldenburger Marschweg-Stadion einen schwachen Nachmittag. Jeddeloh II feierte dagegen eine große Überraschung und zog erstmals in die zweite Pokalrunde ein.
Drei Gegentore binnen weniger Minuten
Heidenheim ging zunächst durch Yannik Wagner in Führung. Der Treffer fiel in der 12. Minute. Doch der Vorteil hielt nur kurz. Kamer Krasniqi glich zwei Minuten später für den Außenseiter aus.
Danach kippte das Spiel deutlich. Ein Eigentor von Jan Schöppner in der 27. Minute brachte Jeddeloh in Führung. Haris Hyseni erhöhte nur zwei Minuten später mit einem sehenswerten Treffer auf 3:1. Mit diesem Rückstand ging Heidenheim in die Pause.
Vergebener Elfmeter und weitere Gegentore
Nach dem Seitenwechsel hatte Heidenheim die Chance, wieder näher heranzukommen. Der eingewechselte Budu Siwsiwadse holte einen Foulelfmeter heraus, scheiterte aber in der 58. Minute vom Punkt.
Jeddeloh nutzte die Räume danach konsequent. Nach einem Konter bekam der Viertligist selbst einen Strafstoß. Hyseni traf in der 70. Minute zum 4:1 und erzielte damit seinen zweiten Treffer. Tim Janßen legte in der 72. Minute das 5:1 nach. Mikkel Kaufmann traf in der 89. Minute nur noch zum 2:5-Endstand.
Frank Schmidt sieht Debakel von der Tribüne
Heidenheims Trainer Frank Schmidt durfte nicht an der Seitenlinie stehen. Der 52-Jährige war wegen einer Gelb-Roten Karte aus der vergangenen DFB-Pokal-Saison gesperrt und wurde von Co-Trainer Bernhard Raab vertreten.
Für den FCH setzt sich damit die Defensivschwäche fort. In den ersten drei Pflichtspielen dieser Saison kassierte der Ostalb-Club zwölf Gegentore. Schon nach dem 1:4 bei Hertha BSC hatte Schmidt seine Mannschaft deutlich kritisiert.
Jeddeloh gelingt historischer Pokalschritt
Für Jeddelohs Trainer Kristian Arambasic war der Erfolg auch persönlich besonders. Er ist zum fünften Mal im DFB-Pokal dabei und betreut dabei den vierten Verein. Erstmals erreichte er die zweite Runde. Zuvor hatte seine persönliche Pokalbilanz bei 1:27 Toren gelegen. Jeddeloh II war zuvor nur 2018 im DFB-Pokal vertreten und schied damals mit 2:5 gegen Heidenheim aus. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |