PDC World Masters eröffnet neue Major‑Saison
- PDC World Masters: Luke Littler ist einer der Top-Favoriten auf den Titel
- Foto: Stephanie Walter - erstellt mit KI
- hochgeladen von Stephanie Walter
PDC World Masters. Die PDC World Masters markieren am 29. Januar 2026 den offiziellen Start in die neue Major‑Saison der PDC und gelten als erster großer Formtest nach der Weltmeisterschaft. In Milton Keynes treffen dabei die Top 24 der Order of Merit auf acht Qualifikanten, die sich ihren Platz über ein eigenes Vorrundenturnier erkämpft haben.
Das PDC World Masters ist eines von zwölf Major‑Turnieren im Kalender und wird im K.o.-System ausgetragen. Die Top 24 der Weltrangliste sind gesetzt, hinzu kommen acht Spieler aus der Vorrunde, sodass bereits in der ersten Hauptrunde hochklassige Duelle garantiert sind. In diesem Jahr gehören Paarungen wie Ryan Searle gegen Rob Cross, Josh Rock gegen Connor Scutt, Chris Dobey gegen Jermaine Wattimena oder Jonny Clayton gegen Wessel Nijman zu den vielversprechendsten Erstrundenpartien.
Kein Happy End für die Deutschen
Zusätzliche Spannung erzeugt seit der Umstrukturierung des World Masters auch das Vorrundenturnier, in dem die letzten acht Tickets für das Hauptfeld ausgespielt werden. Im kurzen Satzmodus sind Überraschungen vorprogrammiert, wodurch auch weniger bekannte Namen die Chance haben, sich ins Major-Rampenlicht zu spielen. Unter den diesjährigen Qualifikanten finden sich mit Wessel Nijman und Connor Scutt zwei Spieler mit aktuell starker Form, die in den letzten Monaten immer wieder Ausrufezeichen auf der Tour setzen konnten. Für zusätzliche Spannung sorgt der Start von Jimmy van Schie, der sich im Dezember den Titel des WDF‑Weltmeisters bei der Lakeside-WM sichern konnte und nun beweisen will, dass er auch auf PDC‑Bühne bestehen kann.
Aus deutscher Sicht verlief der Auftakt zum PDC World Masters zwiespältig. Während mit Martin Schindler ein gesetzter Top‑24‑Spieler im Hauptfeld steht, haben sämtliche Deutschen im Vorrundenturnier den Sprung in die Hauptrunde verpasst. So mussten sich unter anderem Niko Springer, Dominik Gruellich oder Max Hopp recht früh aus dem Kampf um die acht Quali‑Plätze verabschieden - nur Gabriel Clemens schaffte es überhaupt unter die letzten 16, unterlag dort aber Wessel Nijman.
PDC World Masters: Die Favoriten
Angeführt wird das PDC World Masters 2026 vom Weltranglistenersten Luke Littler sowie von Titelverteidiger Luke Humphries. Aber auch Spieler wie WM-Finalist Gian van Veen oder Ryan Searle, der sich in London bis ins Halbfinale spielte, wollen beim World Masters beweisen, dass sie an den WM-Erfolg anknüpfen können. Hinzu kommen Dauerbrenner wie Gerwyn Price, James Wade, Vorjahresfinalist Jonny Clayton oder auch Michael van Gerwen, der das Jahr auf der World Series äußerst erfolgreich starten konnte. Auch Martin Schindler ist als deutscher Vertreter in den Top 16 gesetzt und will seinen Status als konstanter TV‑Spieler weiter untermauern und den Fokus auf die Top 10 der Weltrangliste setzen.
In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob sich die gesetzten Stars durchsetzen oder ob die Qualifikanten für Sensationen sorgen können. Für die Fans verspricht das Turnier in Milton Keynes mit einer Mischung aus bekannten Namen und neuen Gesichtern in jedem Fall dramatische Matches auf hohem Niveau.
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.