Last-Minute-Gegentor in Braga: Finaltraum des SC Freiburg lebt noch
- Kurz vor der Pause verhinderte Freiburgs Torhüter Noah Atubolu einen erneuten Rückstand. Er parierte einen Foulelfmeter von Rodrigo Zalazar in der Nachspielzeit der ersten Hälfte.
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Freiburg. Der Traum vom Europa League Finale steht für den SC Freiburg plötzlich auf der Kippe. Nach einer späten 1:2 Niederlage bei Sporting Braga müssen die Breisgauer im Rückspiel nachlegen.
Lange sah die Ausgangslage für den Bundesligisten gut aus. Doch in der zweiten Minute der Nachspielzeit traf Mario Dorgeles zum Sieg für die Gastgeber. Freiburg geht damit mit einem Rückstand in das entscheidende Rückspiel am Donnerstag, 7. Mai, um 21 Uhr in Freiburg.
Trainer Julian Schuster zeigte sich nach dem Abpfiff deutlich unzufrieden. „Wir haben es in wenigen Momenten nicht gut verteidigt und sind bestraft worden. Das darf uns nicht passieren“, sagte er bei RTL. „Es ist sehr, sehr ärgerlich.“
Früher Rückstand und schnelle Antwort
Die Partie begann für Freiburg denkbar schlecht. Demir Tiknaz brachte Braga bereits in der 8. Minute in Führung. Die Antwort der Gäste folgte jedoch schnell. Nach einem Fehler im Aufbauspiel der Portugiesen spielte Jan Niklas Beste den Ball auf Vincenzo Grifo, der in der 16. Minute zum 1:1 ausglich.
Kurz vor der Pause verhinderte Freiburgs Torhüter Noah Atubolu einen erneuten Rückstand. Er parierte einen Foulelfmeter von Rodrigo Zalazar in der Nachspielzeit der ersten Hälfte.
Wenig Chancen nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine zähe Partie. Beide Teams unterbanden immer wieder den Spielaufbau des Gegners. Klare Torchancen blieben lange selten.
Die beste Möglichkeit für Freiburg vergab Maximilian Eggestein nach etwas mehr als einer Stunde. Als vieles bereits auf ein Unentschieden hindeutete, traf Dorgeles in der Nachspielzeit doch noch für Braga.
Historische Chance für den Sport Club
Der Einzug ins Halbfinale ist für den SC Freiburg bereits ein historischer Erfolg. Zuvor hatte das Team im Viertelfinale Celta Vigo deutlich mit 3:0 und 3:1 ausgeschaltet. Kapitän Christian Günter hatte vor dem Spiel erklärt, die Mannschaft habe nach diesen Erfolgen „Blut geleckt“. Ziel sei es, das europäische Märchen weiterzuschreiben.
Ob dieser Traum weiterlebt, entscheidet sich nun im Rückspiel im Europa Park Stadion. Dort braucht Freiburg einen Sieg, um das Finale weiter im Blick zu behalten. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |