Kai Havertz: Hilfe für schwerkranke Kinder am Klinikum Leverkusen
- Kai Havertz: Seine Stiftung übernimmt eine Patenschaft für die Kinderpalliativstation Zeitinsel am Klinikum Leverkusen.
- Foto: Klinikum Leverkusen gGmbH, Foto: Kai Havertz-Stiftung
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Celebrity. Kai Havertz übernimmt die Patenschaft für die Kinderpalliativstation Zeitinsel am Klinikum Leverkusen. Seine Kai Havertz-Stiftung unterstützt die Station ab sofort als Zustifter, damit sich Teile des Konzepts weiter über Spenden umsetzen lassen.
Für Havertz hat das auch mit seiner eigenen Verbindung zur Stadt zu tun. „Fußballerisch groß geworden“ sei er bei Bayer Leverkusen, sagt der 27-Jährige, der heute für Arsenal London spielt.
Kai Havertz: Warum ihm die Zeitinsel so nahegeht
Die Nachricht von der Kinderpalliativstation am Klinikum habe bei ihm „einen Nerv“ getroffen, erklärt Havertz. „Mir war sofort klar: Der Zeitinsel möchte ich langfristig helfen“, so der Nationalspieler.
Die Station versorgt seit einem Jahr Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen. Im Juli 2025 nahm das Klinikum Leverkusen den Betrieb in einem Neubau mit geschütztem Garten auf, möglich durch Fördermittel des Landes NRW sowie durch große und viele kleinere Spenden aus der Region.
Was die Station für Kinder und Familien leistet
Auf der Zeitinsel arbeitet ein multiprofessionelles Team aus Medizin, Pflege und Therapie. „Sie leiden in der Regel unter komplexen und schweren, lebensverkürzenden Erkrankungen“, sagt Dr. Dejan Vlajnic, ärztlicher Leiter der Station und Direktor der Klinik für Kinder und Jugendliche.
Ziel ist vor allem, Symptome wie Schmerzen und Luftnot zu lindern und damit die Lebensqualität zu verbessern. Gleichzeitig bezieht das Team die Familien in die stationäre Betreuung ein, damit sie nah bei ihrem Kind bleiben können und dennoch Entlastung von der häuslichen Versorgung bekommen.
Wofür Spenden konkret gebraucht werden
Ein Teil der Angebote lässt sich nur über zusätzliche Finanzierung stemmen. „Die Krankenkassen tragen viele unserer Angebote leider nicht“, erklärt Vlajnic, und nennt unter anderem Musik- und Kunsttherapie, die psychologische Begleitung von Eltern sowie Geschwistern und die Unterbringung in Familienzimmern.
Mit der Patenschaft von Havertz verbindet die Station nun zusätzlichen Spielraum. „Der Support durch ihn und seine Stiftung stärkt uns ungemein“, sagt Vlajnic, und verweist darauf, dass sich damit unter anderem ein Therapieraum und regelmäßige Besuche eines Therapiehundes finanzieren lassen.
„Es berührt mich sehr“, sagt Havertz über die Resonanz auf sein Engagement. „Ich freue mich deshalb riesig, die Arbeit der Kinderpalliativstation zu unterstützen“. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |