Heidenheims Trainer Schmidt sieht Abstieg als unvermeidlich
- Gibt sich keinen Illusionen hin: Heidenheims Trainer Frank Schmidt.
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Heidenheim. Trainer Frank Schmidt hat kaum noch Hoffnung auf den Verbleib seines 1. FC Heidenheim in der Fußball-Bundesliga. Nach der 0:2-Niederlage beim ebenfalls abstiegsgefährdeten SV Werder Bremen am Samstag, 29. Februar, sieht der 52-Jährige den Abstieg als nahezu unvermeidlich.
„Unser Weg führt in die 2. Liga“
Schmidt erklärte, dass die Mannschaft mehr Punkte aufholen müsste, als sie bisher in 24 Spieltagen gesammelt hat. „Mit Hoffnung kommst du im Fußball sowieso nicht weit“, sagte er. Die Leistung in Bremen sei ein Rückschritt gewesen, der zeige, dass sich der Verein auf die 2. Liga vorbereiten müsse.
Statistik spricht gegen Heidenheim
Nach dem elften sieglosen Spiel in Folge hat der 1. FC Heidenheim mit 14 Punkten acht Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. Zudem hat die Mannschaft mit 31 Toren die schlechteste Tordifferenz der Liga. Kein Team konnte mit einer solchen Bilanz seit Einführung der Drei-Punkte-Regel die Klasse halten.
Spieler fordern mehr Einsatz
Auch die Spieler zeigten sich selbstkritisch. „Ich hatte das Gefühl, bei uns waren nur Fehler dabei“, sagte Eren Dinkci, der gebürtige Bremer und Ex-Werder-Spieler. „Wir müssen endlich mutig sein und mehr Einsatz zeigen.“ Der vom SC Freiburg ausgeliehene Offensivspieler betonte, dass die Mannschaft nichts mehr zu verlieren habe. dpa
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |