Harry Kane wird Fußballer des Jahres: VfB-Profi Deniz Undav auf Rang drei
- Harry Kane darf sich über die nächste Auszeichnung freuen.
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Stuttgart. Für Fußballfans im Südwesten liefert die Wahl zum Fußballer des Jahres mehrere regionale Achtungszeichen: VfB-Stürmer Deniz Undav und Trainer Sebastian Hoeneß belegen jeweils Rang drei, Freiburgs Coach Julian Schuster wird Zweiter. Die Hauptpreise gehen an Bayern-Profi Harry Kane, Bayern-Trainer Vincent Kompany und Giulia Gwinn vom FC Bayern.
Undav landet klar hinter Kane
Bei der vom „Kicker“ organisierten Abstimmung setzte sich Kane mit 272 Stimmen durch. Zweiter wurde sein Bayern-Teamkollege Michael Olise mit 203 Stimmen. Undav kam für den VfB Stuttgart auf 61 Stimmen und belegte damit Platz drei. Abgestimmt hatten 656 Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten.
Kane wurde für eine außergewöhnliche Vorsaison ausgezeichnet. Der englische Nationalstürmer erzielte 61 Tore in 51 Pflichtspielen für den deutschen Rekordmeister. Am 19. August hatte er zudem zum zweiten Mal in seiner Karriere den Goldenen Schuh als bester Torschütze Europas erhalten. „Es war die beste Saison meiner bisherigen Karriere“, sagte Kane damals.
Hoeneß Dritter, Schuster Zweiter
Auch bei der Trainerwahl gab es einen deutlichen Sieger. Bayern-Coach Vincent Kompany erhielt 314 Stimmen und gewann nach dem Double mit dem FC Bayern. Dahinter folgte Julian Schuster vom SC Freiburg mit 87 Stimmen. Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart kam auf 53 Stimmen und wurde Dritter.
Schuster gratulierte Kompany öffentlich zur Auszeichnung. „Du bist nicht nur ein guter Trainer, sondern du machst aus meiner Sicht auch noch alle um dich herum besser“, sagte der Freiburger Coach über den Bayern-Trainer.
Gwinn gewinnt knapp vor Bühl
Fußballerin des Jahres wurde Giulia Gwinn. Die 27 Jahre alte Bayern-Spielerin erhielt 106 Stimmen und setzte sich knapp gegen ihre Teamkollegin Klara Bühl durch, die auf 94 Stimmen kam. Dritte wurde Jule Brand von OL Lyonnes mit 82 Stimmen.
Gwinn hatte sich den Titel im Vorjahr noch mit Torhüterin Ann-Katrin Berger geteilt. Diesmal gewann sie allein, obwohl sie in der Vorsaison mit Verletzungen zu kämpfen hatte. „Deshalb war mein erster Gedanke auch: wirklich ich?“, sagte Gwinn. Der frühere Frauen-Bundestrainer Horst Hrubesch nannte die Auszeichnung verdient und lobte Gwinns klaren Fokus. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |