Glatter Sieg in Mainz: Frankfurt jubelt dank Uzun und Atubolu
- Can Uzun traf beim Frankfurter Sieg in Mainz doppelt
- Foto: Torsten Silz/dpa
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Mainz. Für Eintracht Frankfurt bedeutet das Rhein-Main-Derby den ersten Saisonsieg: Die Hessen gewinnen beim FSV Mainz 05 mit 3:1 und ziehen nach Punkten mit dem Rivalen gleich.
Can Uzun traf vor der Pause früh und nach dem Wechsel erneut. Jonathan Burkardt erzielte an seiner früheren Wirkungsstätte das zweite Frankfurter Tor. Phillip Tietz gelang kurz vor Schluss nur noch der Mainzer Anschlusstreffer.
Atubolu hält Elfmeter von Amiri
Großen Anteil am verdienten Auswärtssieg hatte Torwart Noah Atubolu. In der 43. Minute parierte er einen Foulelfmeter von Nationalspieler Nadiem Amiri. Es war bereits sein sechster gehaltener Strafstoß in der Fußball-Bundesliga. Den Nachschuss setzte Tietz neben den Pfosten.
Die Szene war für Mainz besonders bitter, weil kurz danach das 0:2 fiel. Nach einem weiten Ball von Jeremiaha Maluze lief Burkardt frei auf das Tor zu und schloss eiskalt ab. Der 26-Jährige verzichtete aus Respekt vor den 05-Fans auf großen Jubel. Er hatte sieben Jahre für Mainz gespielt.
Frankfurt startet dominant
Frankfurt war von Beginn an gefährlicher. Ritsu Doan traf zunächst nur den Innenpfosten. Wenig später setzte Burkardt auf der rechten Seite Uzun in Szene, der aus kurzer Distanz zur Führung einschob.
Mainz kam kaum in die Partie. Die beste Chance vor der Pause entstand durch das Foul von Raphael Onyedika an Sheraldo Becker, das Schiedsrichter Felix Zwayer mit Strafstoß ahndete. Amiri scheiterte jedoch an Atubolu.
Uzun entscheidet das Derby
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Eintracht stabil und ließ keine Mainzer Aufholjagd zu. Uzun machte mit seinem zweiten Treffer in der 60. Minute die Vorentscheidung perfekt. Der späte Treffer von Tietz in der 89. Minute änderte nichts mehr am Frankfurter Sieg.
Für die Eintracht war es erst der zweite Bundesliga-Erfolg in Mainz. Den zuvor einzigen Sieg beim Rivalen hatten die Frankfurter im Januar vor gut fünf Jahren gefeiert. Trainer damals wie heute: Adi Hütter. Mainz und Frankfurt stehen nun jeweils bei vier Punkten. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |