Geldstrafe beim SC Freiburg: 15.000 Euro für Ginter
- Freiburgs Matthias Ginter wurde vom DFB bestraft. (Archivbild)
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Freiburg. Fußballprofi Matthias Ginter vom SC Freiburg muss nach einem Wutausbruch eine Geldstrafe zahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball Bundes verhängte 15.000 Euro wegen unsportlichen Verhaltens.
Auslöser war eine Szene nach der Bundesligapartie des SC Freiburg gegen den FC Bayern München am Samstag, 4. April. Laut Mitteilung des DFB stand das Schiedsrichterteam um Daniel Siebert bereits in der Kabine, als Ginter davor laut schrie und von außen gegen die Tür trat. Der Weltmeister von 2014 hat dem Urteil zugestimmt. Damit ist die Entscheidung rechtskräftig. Nach Angaben des Verbandes entschuldigte sich der Freiburger Verteidiger inzwischen bei Schiedsrichter Siebert für sein Verhalten.
Späte Niederlage gegen Bayern
Die Emotionen standen im Zusammenhang mit dem dramatischen Spielverlauf. Freiburg hatte nach 90 Minuten noch mit 2.1 geführt. Erst in der neunten Minute der Nachspielzeit erzielte Bayern München den entscheidenden Treffer zum 3.2. Der späte Sieg des Rekordmeisters sorgte bei vielen Beteiligten für großen Frust. Die Aktion vor der Schiedsrichterkabine führte nun zur Geldstrafe für den Freiburger Abwehrspieler. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |