FC Heidenheim vor Auswärtsspiel: Schmidt fordert mehr Stabilität
- Frank Schmidt sieht beim FC Heidenheim vor dem Auswärtsspiel in Berlin vor allem bei Ballverlusten und der Spielstabilität Verbesserungsbedarf.
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Heidenheim. Vor dem ersten Auswärtsspiel der neuen Zweitliga-Saison hat FC-Heidenheim-Trainer Frank Schmidt vor allem mehr Stabilität im eigenen Spiel eingefordert. Nach dem Auftakt gegen den VfL Osnabrück sieht er insbesondere bei Ballverlusten und im Verhalten nach einer Führung Verbesserungsbedarf.
Für die Partie bei Hertha BSC am 15. August um 13 Uhr im Berliner Olympiastadion fallen nach Angaben des Vereins beide Conteh-Brüder aus. Adam Kölle ist nach seinem Muskelfaserriss in dieser Woche wieder ins Training zurückgekehrt.
Analyse nach dem Auftaktsieg
Schmidt verwies auf zu viele Ballverluste im ersten Saisonspiel gegen Osnabrück. Diese seien aus seiner Sicht der Hauptgrund dafür gewesen, dass Heidenheim zu viele Situationen zugelassen habe. Selbst nach eigenen Eckbällen sei die Mannschaft in Konter gelaufen. In der zweiten Halbzeit habe zudem die Intensität etwas gefehlt.
Der Trainer erklärte, die Mannschaft habe das Spiel am Folgetag analysiert. In den Laufdaten habe das Team in der ersten Halbzeit noch vorne gelegen, in der zweiten Hälfte sei dann eine gewisse Passivität zu erkennen gewesen. Trotz der Kritik stellte Schmidt den Sieg zum Auftakt in den Vordergrund.
Hertha mit intensivem Pressing erwartet
Mit Blick auf den kommenden Gegner erwartet Schmidt eine aggressive und zweikampfstarke Berliner Mannschaft. Hertha habe am ersten Spieltag gegen Bochum über weite Strecken hoch attackiert und den Gegner auf dem gesamten Platz unter Druck gesetzt. Auch gegen Heidenheim rechne er nicht mit einem tief stehenden Gegner.
Vielmehr erwarte er ein Spiel zweier Mannschaften, die hoch verteidigen und intensiv arbeiten wollen. Entscheidend werde sein, Eins-gegen-eins-Situationen zu lösen, in die Tiefe zu kommen und das Gegenpressing zu überspielen. Das sei im Training ein Schwerpunkt gewesen.
Schmidt hebt mehrere Hertha-Spieler hervor
Im Kader der Berliner sieht Schmidt trotz personeller Veränderungen weiterhin viel Qualität. Besonders nannte er Josip Brekalo, Marten Winkler, Sebastian Grönning und Kevin Sessa. Zudem beschrieb er die Abwehr als robust und zweikampfstark.
Auch Torhüter Marius Gersbeck hob der Heidenheimer Trainer hervor. Er stehe sehr offensiv und aggressiv und leite Konter mit seinem linken Fuß gut ein. Beim Berliner Auftakt in Bochum habe man vor allem gesehen, dass die Mannschaft zusammen und füreinander gekämpft habe. Gerade in den letzten Minuten habe jeder für jeden gearbeitet.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |