FC Heidenheim startet mit turbulentem Heimsieg
- Der FC Heidenheim ist mit einem 4:3 gegen den VfL Osnabrück in die neue Saison gestartet.
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Fußball. Der FC Heidenheim ist mit einem torreichen Erfolg in die neue Zweitliga-Saison gestartet. Zum Auftakt setzte sich die Mannschaft in Heidenheim mit 4:3 gegen den VfL Osnabrück durch.
Trainer Frank Schmidt sprach nach der Partie von einem Spiel, das in dieser Form nicht unbedingt zu erwarten gewesen sei. Heidenheim habe zwar früh eigene Chancen genutzt, zugleich aber nach Standards und Umschaltsituationen immer wieder gefährliche Szenen des Gegners zugelassen. Besonders die mehrfach aus der Hand gegebene Führung in der ersten Halbzeit gefiel dem Trainer nicht.
Defensive Probleme trotz vier eigener Tore
Schmidt hob hervor, dass seine Mannschaft offensiv einiges gezeigt habe, defensiv aber zu anfällig gewesen sei. Nach seiner Einschätzung wollte Heidenheim die zweite Halbzeit aktiver und dominanter gestalten, hatte damit jedoch Schwierigkeiten. Osnabrück habe in mehreren Bereichen aufgeholt und bis zum Ende Druck gemacht. Auch Kapitän Patrick Mainka sprach von einem harten Stück Arbeit und verwies auf kleine Fehler, durch die der Gegner immer wieder ins Spiel gekommen sei.
Mainka sagte, vor allem die Balance müsse noch gefunden werden, insbesondere in der Defensive. In der ersten Halbzeit habe Heidenheim durch Ballverluste zu viele Konter zugelassen. Das Spiel sei dadurch mehrfach sehr wild geworden.
Torschützen sehen noch Verbesserungsbedarf
Budu Zivzivadze wertete sein Tor im ersten Saisonspiel als persönlich wichtigen Moment, betonte aber ebenfalls die Mängel im Abwehrverhalten. Drei Gegentore seien aus seiner Sicht zu viel. Marcel Costly verwies darauf, dass mit Osnabrück eine aufgestiegene und selbstbewusste Mannschaft nach Heidenheim gekommen sei, die auswärts einen starken Auftritt gezeigt habe.
Auch Jan Schöppner bezeichnete die Begegnung als sehr wild. Er lobte die Offensive, mahnte aber an, dass Heidenheim nach eigenen Führungen nicht so schnell Gegentore kassieren dürfe. Sein Treffer kurz vor der Pause sei für ihn nach einem Fehler vor einem Gegentor besonders wichtig gewesen. Schmidt kündigte an, die erkannten Probleme bis zum nächsten Spiel gegen Hertha BSC Berlin schnell abstellen zu wollen. Nach seiner Einschätzung könne man nach dem ersten Spieltag noch nicht davon sprechen, schon richtig in der Saison drin zu sein. Das gelte für Heidenheim genauso wie für Osnabrück.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |