FC Heidenheim sieht nach Dresden-Spiel Verbesserungsbedarf
- Der FC Heidenheim richtet nach dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden den Blick auf mehr defensive Stabilität.
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Heidenheim. Der FC Heidenheim hat am 3. Spieltag der Zweitliga-Saison 2026/27 sein Heimspiel gegen die SG Dynamo Dresden mit 5:3 gewonnen. In den Reaktionen nach der Partie überwog neben der Erleichterung über die drei Punkte auch der Hinweis auf defensive Schwächen.
Schmidt: Erste Halbzeit ging an Dresden
Trainer Frank Schmidt sah Dresden vor der Pause als bessere Mannschaft. Die Gäste hätten den Ball gut laufen lassen und seien gefährlicher gewesen. Heidenheim habe zunächst versucht, nach den vorherigen Spielen wieder mehr Stabilität zu bekommen. Dennoch fiel nach einem Einwurf und der anschließenden Ecke das 0:1.
Schmidt verwies zudem auf Torhüter Thomas Dähne, der vor der Pause das 0:2 verhinderte. Auf der Gegenseite hatte Luca Kerber eine Möglichkeit zum Ausgleich, als er allein auf das Dresdner Tor zulief. Insgesamt sei die Führung der Gäste zur Halbzeit aber verdient gewesen.
Mehr Druck nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel stellte Heidenheim taktisch um. Schmidt sprach von höherem Verteidigen und mehr Vorwärtsverteidigung. Unterstützt wurde die Wende aus Sicht des FC Heidenheim auch durch eine Gelb-Rote Karte gegen Dresden. Trotzdem geriet die Mannschaft in Überzahl erneut in Rückstand.
Michael Heule sagte, Dresden sei in der ersten Halbzeit besser gewesen. Heidenheim sei nicht ausreichend in die Zweikämpfe gekommen. Nach der Pause habe die Mannschaft ihr Spiel besser auf den Platz gebracht. Trotz des erneuten Rückstands habe das Team Charakter gezeigt und die Partie noch gedreht.
Dähne spricht von einem Spektakel
Torhüter Thomas Dähne bezeichnete das Spiel als Spektakel für neutrale Zuschauer. In der ersten Halbzeit sei der Mannschaft eine gewisse Verunsicherung anzumerken gewesen. Mit etwas Pech, so Dähne, hätte Heidenheim vor der Pause noch weitere Gegentore bekommen können.
Nach dem Seitenwechsel habe die Mannschaft ein anderes Gesicht gezeigt. Entscheidend sei aus seiner Sicht gewesen, die drei Punkte geholt zu haben und nun wieder mehr Ruhe in die Situation zu bringen.
Defensive bleibt Thema
Schmidt betonte nach dem 5:3, dass drei Gegentore zu viel seien. Fünf eigene Treffer gegen Dresden, das zuvor zweimal ohne Gegentor geblieben war, wertete er als positiv. Gleichzeitig machte er deutlich, dass Heidenheim mehr Stabilität brauche und weiterhin genügend Dinge zu verbessern habe.
Jonas Föhrenbach sagte, Heidenheim habe das Spiel zunächst kompakt machen wollen. Nach den vielen Gegentoren in den vorherigen Wochen sei das über weite Strecken der Anfangsphase gelungen. Das 0:1 nach einer Standardsituation dürfe aber nicht passieren. Bei Standards müssen wir besser und konsequenter verteidigen.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |