FC Heidenheim nach Aus im DFB-Pokal selbstkritisch: Stimmen zum Spiel
- Der FC Heidenheim äußert sich nach dem Spiel in der ersten Runde des DFB-Pokals.
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Heidenheim. Der FC Heidenheim hat nach dem DFB-Pokalspiel beim SSV Jeddeloh II deutliche Selbstkritik geübt. In der ersten Runde verlor der FCH auswärts mit 2:5. Cheftrainer Frank Schmidt sowie Patrick Mainka und Marvin Pieringer ordneten die Partie anschließend in Vereinsstatements ein.
Schmidt nennt Jeddelohs Weiterkommen verdient
Frank Schmidt bezeichnete den Einzug des SSV Jeddeloh II in die zweite Runde als „hochverdient“ und auch in der Höhe „völlig in Ordnung“. Der Trainer sagte, nach der Niederlage in der Vorwoche und der ersten Halbzeit gegen Hertha habe man gedacht, „dass es fast nicht noch schlimmer gehen kann“. Das Spiel habe gezeigt, dass es im Fußball „noch schlimmer gehen“ könne.
Schmidt verwies auf die frühe Führung des FC Heidenheim, den schnellen Ausgleich nach einem Einwurf und weitere Gegentore, von denen sich seine Mannschaft habe beeindrucken lassen. Eine große Möglichkeit zur Wende habe der Elfmeter geboten. Nach dem vierten Gegentor sei die Partie nach seiner Einschätzung entschieden gewesen; der zweite Heidenheimer Treffer sei zu spät gefallen.
Trainer fordert Unterstützung trotz Kritik
Schmidt sprach von einer schweren Situation, „die wir so in der Form noch nicht hatten“. Die Kritik sei berechtigt und nicht schönzureden. Zugleich sagte er, seine Aufgabe als Trainer sei es nun, die Mannschaft zu unterstützen. Mit Blick auf das nächste Spiel gegen Dresden formulierte er das Ziel, wieder ein Erfolgserlebnis zu holen und den Glauben an die eigenen Möglichkeiten zurückzugewinnen.
Mainka spricht von einer prekären Lage
Patrick Mainka zog einen Vergleich zum „Berlin-Spiel“: „Wenn das Berlin-Spiel ein Schuss vor den Bug war, dann hat dieses Spiel heute das Schiff versenkt.“ Es sei „absolut verdient“, bei einem Regionalligisten mit 5:2 zu verlieren, sagte Mainka. Nach dem frühen 1:0 habe die Mannschaft zwei Minuten später nach einem einfachen Einwurf den Ausgleich kassiert. Jeder müsse sich in dieser „sehr prekären Situation“ hinterfragen.
Pieringer findet deutliche Worte
Marvin Pieringer sagte, ihm fehlten zunächst die Worte. Nach der frühen Führung gegen einen Regionalligisten das Spiel so aus der Hand zu geben, sei „Wahnsinn“. Jeder Einzelne müsse sich „an die eigene Nase packen“. Bei allem Respekt vor dem Gegner, der es „super gemacht“ habe, sagte Pieringer: „Aber ich glaube, da hat alles gefehlt.“
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |