FC Heidenheim gibt Profi per Leihe ab
- Der 1. FC Heidenheim verleiht Mittelfeldspieler Adrian Beck bis zum Saisonende 2026/27.
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Fußball. Der 1. FC Heidenheim 1846 hat Mittelfeldspieler Adrian Beck bis zum Saisonende 2026/27 an den Zweitligakonkurrenten VfL Osnabrück ausgeliehen. Nach Vereinsangaben entsprach der FCH damit einem Wechselwunsch des 29-Jährigen. Becks Vertrag in Heidenheim läuft noch bis zum 30. Juni 2028.
Der Offensivspieler stand beim DFB-Pokalspiel der ersten Runde auswärts gegen den SSV Jeddeloh II nicht mehr im Spieltagskader. Laut Verein reiste Beck bereits zur Vertragsunterschrift nach Niedersachsen.
Beck verweist auf Wunsch nach mehr Einsatzzeit
Beck erklärte, nach vier für ihn besonderen und erfolgreichen Jahren beim FCH sei bei ihm der Entschluss gereift, sich sportlich noch einmal verändern zu wollen. Er verband dies nach Vereinsangaben mit der Perspektive, häufiger zum Einsatz zu kommen als in der vergangenen Saison in Heidenheim.
Der Mittelfeldspieler war im Sommer 2022 vom SSV Ulm zum 1. FC Heidenheim gewechselt. In seiner ersten Saison gewann er mit dem FCH die Zweitliga-Meisterschaft und stieg in die Bundesliga auf. Danach kam er laut Verein in der Bundesliga, in der Relegation, im DFB-Pokal sowie in der UEFA Conference League inklusive Qualifikation zum Einsatz.
114 Pflichtspiele seit 2022
Seit seinem Wechsel absolvierte Beck nach Angaben des Vereins 114 Pflichtspiele für den 1. FC Heidenheim. Dabei erzielte er 13 Tore und bereitete sieben weitere Treffer vor. In der vergangenen Bundesliga-Saison stand er neunmal in der Startelf und wurde 15-mal eingewechselt. In der aktuellen Zweitliga-Spielzeit gehörte er an den ersten beiden Spieltagen jeweils zur Anfangsformation.
FCH-Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald erklärte, der klar geäußerte Wechselwunsch sei für den Verein überraschend gekommen. Man habe eine pragmatische Lösung mit Blick auf die sportlichen Aufgaben der Mannschaft und die Wirtschaftlichkeit des Vereins gesucht. Nach Sanwalds Angaben hätte der FCH einen festen Transfer bevorzugt, dafür habe jedoch kein Angebot vorgelegen. Die eingesparten Gehaltskosten könnten laut Sanwald für mögliche künftige personelle Verstärkungen eingesetzt werden.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |