Europa-League-Finale für SC Freiburg: Ginter glaubt an Chance
- Freiburgs Matthias Ginter (oben) ist seit Wochen in Topform.
- Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
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Freiburg. Für den SC Freiburg steht das größte Spiel der Vereinsgeschichte bevor. Vor dem Europa-League-Finale gegen Aston Villa blickt Abwehrchef Matthias Ginter trotz klarer Favoritenrolle der Engländer zuversichtlich auf die Partie.
Der Bundesligist aus dem Breisgau trifft am Mittwoch, 20. Mai, in Istanbul auf den Premier-League-Club. Aston Villa hatte zuletzt mit einem 4.2 gegen den FC Liverpool am Freitag, 15. Mai, seine Stärke unterstrichen. Ginter nahm das Ergebnis mit Humor. „Die erste Halbzeit habe ich angeschaut, dann habe ich lieber ausgemacht“, sagte der 32-Jährige scherzend.
Erneute Europapokal-Teilnahme bereits sicher
Trotz der Außenseiterrolle glaubt der Freiburger Routinier an die Chance im Endspiel. „Es ist Fußball, es ist ein Spiel, es ist ein Finale, es ist alles möglich“, sagte Ginter. Auch ein Underdog könne den Favoriten schlagen. Ziel sei es, gemeinsam mit den eigenen Fans in Istanbul eine besondere Atmosphäre zu schaffen.
Rückenwind bekam der Sport-Club zuletzt in der Bundesliga. Mit einem 4.1 gegen RB Leipzig am Samstag, 16. Mai, sicherte sich Freiburg bereits die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb in der kommenden Saison.
Damit steht fest
- Der SC Freiburg spielt auch in der nächsten Saison international.
- Möglich sind die Playoffs der Conference League.
- Mit einem Finalsieg gegen Aston Villa wäre sogar erstmals die Champions League erreicht.
Ginter empfiehlt sich für Nationalteam
Beim Sieg gegen Leipzig traf auch Ginter selbst und erzielte damit bereits sein fünftes Pflichtspieltor in dieser Saison. Beinahe wäre ihm sogar der erste Doppelpack seiner Karriere gelungen, nachdem zuvor ein Kopfball an die Latte gegangen war.
Ob die starken Leistungen für eine Rückkehr in die Nationalmannschaft reichen, ist offen. Von Bundestrainer Julian Nagelsmann habe er vor der Kaderbekanntgabe für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko noch nichts gehört, sagte der 51-malige Nationalspieler. Sein bislang letztes Länderspiel liegt fast drei Jahre zurück. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |