Eintracht-Youngster spricht über rasanten WM-Aufstieg
- Ayoube Amaimouni-Echghouyab von Eintracht Frankfurt blickt vor dem WM-Viertelfinale mit Marokko auf seinen schnellen sportlichen Aufstieg.
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Fußball. Eintracht-Profi Ayoube Amaimouni-Echghouyab hat vor dem WM-Viertelfinale mit Marokko auf die vergangenen Monate zurückgeblickt. In einem auf den Vereinskanälen veröffentlichten Interview beschreibt der Offensivspieler den schnellen Verlauf seiner Entwicklung als kaum greifbar. Noch im Dezember hatte er nach eigenen Angaben für Hoffenheim in der Dritten Liga gespielt, wenige Monate später kam der Wechsel zur Eintracht. Nun steht er mit Marokko bei der Weltmeisterschaft im Viertelfinale gegen Frankreich.
Chance gegen Brasilien beschäftigt ihn weiter
Besonders das 1:1 zum Auftakt gegen Brasilien wirkt bei Amaimouni-Echghouyab nach. Vor allem eine Szene in der Nachspielzeit habe ihn in den Tagen danach häufig beschäftigt. Dabei ging es um eine Möglichkeit gegen Brasiliens Torhüter Alisson, bei der er überlegt habe, ob mehr drin gewesen wäre. Zugleich betont der Eintracht-Spieler, wie besonders allein der Einsatz in diesem Spiel gewesen sei. Während der Partie selbst sei er nach seiner Einwechslung voll auf das Spiel konzentriert gewesen. Erst auf der Bank habe er daran gedacht, wie schnell sich seine sportliche Situation verändert habe.
Marokko vor Viertelfinale gegen Frankreich
Marokko sieht Amaimouni-Echghouyab vor dem Duell mit Frankreich als Team mit großer Mentalität und viel Qualität. Die Mannschaft sei erfolgshungrig. Nach dem Remis gegen Brasilien folgten laut Vereinsangaben Siege gegen Schottland, Haiti und Kanada sowie das Weiterkommen gegen die Niederlande im Elfmeterschießen. Der Offensivspieler wurde in den ersten beiden WM-Partien eingewechselt. Nationaltrainer Mohamed Ouahbi habe ihm mitgegeben, den Fußball wie in Frankfurt zu genießen.
Amaimouni-Echghouyab sagte außerdem, dass ihn das Turnier sportlich und persönlich wachsen lasse. Es sei ein besonderes Gefühl, das eigene Land bei einer Weltmeisterschaft vertreten zu dürfen. Auch die Spiele seiner Frankfurter Teamkollegen verfolge er nach eigenen Worten aufmerksam und stehe unter anderem mit Nathaniel Brown und Arthur Theate in Kontakt. red/est
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |