Eintracht Trier setzt im Nachwuchs neue Schwerpunkte
- Eintracht Trier hat für die neue Saison mehrere Ziele in der Jugendabteilung formuliert.
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Jugend. Eintracht Trier will die Nachwuchsarbeit weiter ausbauen. Das geht aus Aussagen von Jugendleiter Niki Wagner hervor, die der Verein am 11. August veröffentlicht hat.
Wagner beschreibt seine Aufgabe vor allem in der sportlichen Entwicklung des Jugendbereichs. Dazu gehöre die enge Arbeit mit den Trainern ebenso wie der Aufbau von Strukturen, um langfristig die Voraussetzungen für ein Nachwuchsleistungszentrum erfüllen zu können.
Erfolge im Nachwuchs als Grundlage
In der vergangenen Saison verzeichnete die Jugendabteilung mehrere Erfolge. Die U19 wurde Zweiter, die U16 gewann die Rheinlandliga, U17 und U15 holten den Rheinlandpokal. Im unteren Bereich wurden die D-Junioren Rheinland- und Bezirksligameister.
Wagner ordnet diese Resultate als Bestätigung der laufenden Arbeit ein. Im Leistungsbereich seien Ergebnisse wichtig, in den unteren Jahrgängen stehe die Ausbildung stärker im Vordergrund. Dort sehe sich Eintracht Trier nach eigenen Angaben auf Augenhöhe mit kleineren Nachwuchsleistungszentren.
Kontinuität im Trainerteam, aber auch Änderungen
Bei den Trainern gibt es zur neuen Saison nur begrenzte Veränderungen. Max Herres habe aus familiären Gründen aufgehört, weil der Aufwand zu groß geworden sei. In den unteren Jahrgängen wurden die Trainerteams neu besetzt, weil die Trainer mit ihren Jahrgängen nach oben wechseln. Nach Vereinsangaben konnten mehrere neue Co-Trainer gefunden werden.
Ziele für die neue Saison
Im Leistungsbereich richtet sich der Blick unter anderem auf die U17. Der Jahrgang wurde laut Wagner in der Vorsaison mit mehr als 200 Toren Meister der Rheinlandliga. Der Verein sieht deshalb Chancen, im Winter in eine NLZ-Liga aufzusteigen.
Auch die U19 zählt Wagner zu einem kleinen Kreis von Mannschaften, die dieses Ziel erreichen könnten. Zusätzlich hat Eintracht Trier eine U18 eingerichtet, um dem jüngeren A-Jugend-Jahrgang mehr Spielpraxis zu geben. Diese Mannschaft soll möglichst zeitnah in die Oberliga aufsteigen. In der C-Jugend wird die Regionalliga neu strukturiert. Deshalb gibt es in dieser Saison keine Absteiger, wodurch in diesem Jahrgang stärker die Ausbildung der Spieler im Mittelpunkt stehen kann.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |