Eintracht Frankfurt: Stimmen zum Auftakt bei Union Berlin
- Eintracht Frankfurt: Die Stimmen nach dem Spiel bei Union Berlin.
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Frankfurt. Eintracht Frankfurt hat nach dem Saisonauftakt beim 1. FC Union Berlin vor allem den Umgang mit der eigenen Führung und Standardsituationen aufgearbeitet. Aus Sicht der Frankfurter Verantwortlichen war nach der 3:1-Führung mehr möglich, am Ende blieb in Berlin nur ein Punkt.
Krösche kritisiert fehlende Entlastung
Sportvorstand Markus Krösche sprach von einem guten Start trotz frühen Rückstands. Die Mannschaft sei stabil geblieben, zurückgekommen und habe 3:1 geführt. Danach habe sich Eintracht Frankfurt aber zu sehr auf das Spiel von Union eingelassen. Krösche nannte viele produzierte Standards, ungenaues Umschalten, verlorene Bälle in der Offensive und zu wenig Entlastung als Gründe dafür, dass die Mannschaft sich nicht belohnte.
Hütter: Führung nicht zu Ende gespielt
Cheftrainer Adi Hütter bewertete die Partie als über weite Strecken ordentlich, zeigte sich aber unzufrieden mit der Phase nach der Führung. Union habe Frankfurt mit hohen Bällen bestraft, die Eintracht sei in der zweiten Halbzeit immer weiter zurückgefallen. Der Ausgleich sei nach Hütters Einschätzung verdient gewesen. Zugleich verwies der Trainer auf die junge Mannschaft, die Zeit brauche.
Koch bemängelt drei Gegentore nach Standards
Robin Koch sah die Frankfurter nach der Pause als zu unabgeklärt. Drei Gegentore nach Standards seien zu viel gewesen. Wenn es länger gelungen wäre, für Entlastung zu sorgen, hätte Frankfurt nach seiner Einschätzung auf 4:1 stellen können; stattdessen sei das Team tiefer gefallen und habe Union mit langen Einwürfen und hohen Bällen in die Karten gespielt.
Dreifachtorschütze Ebnoutalib bleibt nüchtern
Younes Ebnoutalib sprach trotz seiner drei Treffer von einem enttäuschenden Ausgang, weil es nur zu einem Punkt gereicht habe. Gegen die körperlich starke Berliner Mannschaft mit vielen großen Spielern seien lange und hohe Bälle schwer zu verteidigen gewesen. Er selbst habe nicht damit gerechnet, gleich drei Tore zu erzielen.
Atubolu und Union-Trainer ordnen das Spiel ein
Noah Atubolu sagte, die Frankfurter hätten sich nicht auf die Spielweise der Berliner mit vielen langen Bällen und Kopfballduellen einlassen wollen. In der ersten Halbzeit habe die Mannschaft gut dagegengehalten, die Gegentore seien aber zu einfach gefallen. Union-Trainer Mauro Lustrinelli erklärte, Frankfurt habe nach dem 1:0 Spielkontrolle gehabt; am Ende sprach er von einem verdienten Punkt und verwies darauf, dass Frankfurt aus vier Chancen drei Tore gemacht habe.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |