Eintracht Frankfurt: Neuzugang Aseko vor Bundesliga-Auftakt im Fokus
- Eintracht Frankfurt bereitet sich auf den Bundesliga-Auftakt an der Alten Försterei vor.
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Frankfurt. Noel Aseko sieht sich nach körperlichen Problemen wieder voll belastbar. Der Neuzugang von Eintracht Frankfurt sprach in einem Vereinsinterview über seine Rolle im Mittelfeld, die Vorbereitung auf den Bundesligastart an der Alten Försterei und seine Erwartungen an das Spiel gegen Union Berlin.
Aseko wieder voll im Training
Nach eigenen Angaben kann Aseko seit vergangener Woche wieder vollständig am Mannschaftstraining teilnehmen. Er sei bei jeder Übung zu 100 Prozent dabei, ohne dass sich die Belastung negativ bemerkbar mache. Zuvor hatte Trainer Adi Hütter laut Vereinsangaben erklärt, der Mittelfeldspieler habe körperliche Fortschritte gemacht und sei wieder fester Bestandteil des Mannschaftstrainings.
Die ersten Trainingstage vor dem Auftakt dienten nach Asekos Einschätzung vor allem dazu, die Intensität hochzufahren. Die detaillierte Beschäftigung mit dem Gegner sei für die letzten Einheiten vor dem Spiel vorgesehen. Im Fokus habe zunächst das eigene Spiel auf dem großen Feld gestanden.
Rolle im Mittelfeld zeichnet sich ab
Aseko rechnet damit, bei Eintracht Frankfurt vor allem auf der Sechs oder Acht eingesetzt zu werden. Er beschrieb sich als Box-to-box-Spieler. Im bisher häufig genutzten 4-2-2-2 könne er sich demnach in der Doppelsechs wiederfinden. Entscheidend sei für ihn weniger die Grundordnung als die Art des Auftretens; taktische Details seien erlernbar.
Im Mittelfeld sieht Aseko unterschiedliche Aufgabenprofile je nach Nebenmann. Neben Raphael Onyedika würde er sich nach eigener Einschätzung eher etwas offensiver einbringen, während Onyedika mehr Bälle verteilen könne. Neben Mario Götze kämen bei ihm eher klassische Aufgaben als Abräumer zum Tragen. Kommunikation auf dem Platz bezeichnete Aseko als wichtiges Element.
Vielseitigkeit aus Hannover
Der 20-Jährige verwies auf seine Erfahrungen aus Hannover. Dort spielte er nach eigenen Angaben bereits als Zehner, Achter, Sechser, rechter Außenverteidiger und einmal auch in der Innenverteidigung. Als Feldspieler habe er damit nahezu überall außer im Angriff Erfahrungen gesammelt.
Die Zweite Bundesliga bezeichnete Aseko als sinnvollen Zwischenschritt für junge Spieler. Sie helfe dabei, die Anforderungen im Profifußball kennenzulernen. Zugleich verwies er darauf, dass die Liga nicht nur körperlich geprägt sei, sondern viele Mannschaften ansehnlichen Fußball zeigten.
Rückennummer und Nationalteam-Frage
Bei Eintracht Frankfurt wird Aseko die Rückennummer 15 tragen. Die Nummer habe für ihn eine familiäre Bedeutung, da er sie bereits in Hannover getragen habe und auch sein jüngerer Bruder Benjamin Aseko bei der U19 von Hertha BSC diese Nummer trage. Möglich wurde die Wahl nach dem Wechsel von Ellyes Skhiri.
Zur Frage nach seiner Nationalmannschaftszukunft sagte Aseko, dass sich der Verband Äquatorialguineas bereits bei seinem Vater gemeldet habe. Eine Entscheidung stehe für ihn derzeit aber nicht im Vordergrund. Zunächst wolle er sich in Frankfurt weiter integrieren, wichtiger Teil der Mannschaft werden und sich in der Bundesliga beweisen.
Blick auf Union Berlin
Für den Bundesliga-Auftakt an der Alten Försterei erwartet Aseko ein intensives Spiel. Union Berlin sei für eine intensive Gangart bekannt. Eintracht Frankfurt wolle dagegenhalten und müsse die langen Bälle in den Griff bekommen. Die Fans in Köpenick würden Stimmung machen, die Frankfurter Anhänger nach seiner Einschätzung ebenfalls. Sportlich wolle die Mannschaft ihren Teil dazu beitragen.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |