Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal: Rekorde und Debüts
- Eintracht Frankfurt startete in Krefeld mit einem deutlichen Sieg in den DFB-Pokal.
- Foto: Anouar Touir
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DFB-Pokal. Eintracht Frankfurt hat das Pokalspiel beim SC St. Tönis in Krefeld mit 11:0 gewonnen. Bereits zur Pause führte die Mannschaft mit 10:0. Nach Angaben des Vereins war die Tordifferenz vor dem Seitenwechsel ein neuer Bestwert zum Auftakt der 84. Auflage des DFB-Pokals.
Hütter ordnet den Auftritt ein
Trainer Adi Hütter verwies nach dem Spiel auf die klare Reaktion seiner Mannschaft nach der Niederlage beim Brentford FC. Das 0:7 dort sei „in der Form zu hoch“ gewesen, sagte Hütter laut Vereinsmeldung. Zugleich habe es „vielleicht zum richtigen Zeitpunkt der Schuss vor den Bug“ sein können. Gegen St. Tönis habe Frankfurt das Spiel „sehr, sehr ernst genommen und speziell in der ersten Halbzeit nicht nachgelassen“.
Auch für die Eintracht selbst war das Ergebnis historisch. Der bisher höchste Sieg des Vereins im DFB-Pokal war nach Vereinsangaben ein 10:2 gegen Hertha Zehlendorf. Den bisherigen Pokal-Bestwert bei der Tordifferenz vor der Pause hatte der FC Bayern mit einem 10:1 gegen die DJK Waldberg gehalten.
Viele Eintracht-Fans in Krefeld
Vor dem Anpfiff erinnerten die Frankfurter Fans auf der Gegentribüne an Alfred Pfaff, der am 16. Juli 100 Jahre alt geworden wäre. Rund 5.800 Eintracht-Anhänger waren nach Vereinsangaben unter den 10.893 Zuschauerinnen und Zuschauern im Stadion.
Fünf Debütanten und auffällige Vorbereiter
Jeremiaha Maluze und Malik Pimpong kamen erstmals für die Lizenzspieler der Eintracht zum Einsatz. Pimpong spielte laut Vereinsmeldung zugleich erstmals im Herrenbereich. Ebenfalls ihr Debüt gaben die Sommerzugänge Otávio und Raphael Onyedika sowie Keita Kosugi. Kosugi, seit Januar bei Frankfurt, bereitete drei Treffer vor. Can Uzun kam ebenfalls auf drei Vorlagen, erzielte zudem zwei Tore und wurde vom Deutschen Fußball-Bund zum Man of the Match gewählt.
Frankfurt ließ nach Vereinsangaben keinen Schuss auf das eigene Tor zu. Hütter sagte: „Die Mannschaft hat sich hier so präsentiert, wie sich ein Bundesligist präsentieren sollte.“ Ayoube Amaimouni erzielte in seinem ersten DFB-Pokalspiel auch sein erstes Tor in diesem Wettbewerb. Love Arrhov kam erstmals im DFB-Pokal zum Einsatz. Außerdem trafen Elias Baum und Younes Ebnoutalib erstmals in diesem Wettbewerb.
Keine frühe Saisonprognose
Ansgar Knauff wollte das Spiel anschließend nicht überbewerten. Mario Götze sagte laut Vereinsmeldung, es liege „trotzdem noch viel Arbeit vor uns“. Hütter verwies darauf, dass sich der Stand der Mannschaft erst nach den ersten vier Spieltagen genauer einschätzen lasse. Das nächste Spiel ist am 29. August, 15.30 Uhr, gegen Union in Berlin im Stadion An der Alten Försterei.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |