Druck vor Spiel beim SC Freiburg: Gladbach muss am Samstag punkten
- Steht mit Borussia Mönchengladbach bereits nach zwei Spieltagen unter Druck: Eugen Polanski (Archivbild)
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Freiburg. Fans des SC Freiburg erwartet am Samstag, 12. September, ein Gegner unter frühem Druck: Borussia Mönchengladbach reist nach zwei Spielen ohne Punkt in den Breisgau. Trainer Eugen Polanski sieht trotz des Fehlstarts Fortschritte, fordert vor der Partie um 15.30 Uhr aber vor allem eine direkte Verbesserung bei den Ergebnissen.
„Die dringlichste Änderung, die wir vollziehen müssen, ist Punkte sammeln", sagte Polanski vor dem Spiel beim SC Freiburg. Bei Energie, Laufleistung, Sprintleistung und Metern pro Minute sei seine Mannschaft „deutlich besser geworden". Die guten Ansätze müssten nun über 90 Minuten sichtbar werden.
Gladbach kommt nach spätem Rückschlag nach Freiburg
Die Borussia steht erstmals seit elf Jahren nach zwei Spielen noch ohne Punkt da. Besonders die 4:3-Niederlage gegen Aufsteiger SV Elversberg hat nach Angaben Polanskis nachgewirkt. Gladbach hatte eine 3:1-Führung noch aus der Hand gegeben. „Montags ging es mir echt nicht so gut und keinem anderen ging es gut", sagte der 40-Jährige. Er sehe sich selbst mit in der Verantwortung.
Polanski sagte, alle seien nach dem späten Rückschlag „geschockt" gewesen. Sein Auftrag sei es nun, die guten Phasen stabiler zu machen. „Das ist unser Job und das ist dann auch mein Job, das aus den Jungs rauszukitzeln", sagte der Trainer.
Schröder warnt vor Fehlern beim SC Freiburg
Sportchef Rouven Schröder verwies ebenfalls auf die Lücke zwischen Leistung und Ertrag. „Wir möchten uns für Dinge belohnen, die wir gut machen. Aber im Endeffekt haben wir null Punkte", sagte er. Es seien vor allem individuelle Fehler gewesen, die Gladbach abstellen müsse.
Für den SC Freiburg bedeutet das Heimspiel gegen Gladbach eine Aufgabe gegen einen Gegner, der unter Ergebnisdruck steht, sich selbst aber weiter als konkurrenzfähig sieht. Schröder sagte: „Wenn du in Freiburg erfolgreich sein willst, dann musst du wenige Fehler machen." Trotz des Fehlstarts sei Borussia Mönchengladbach „eine gute Fußballmannschaft". Entscheidend sei nun, dass auch das Ergebnis stimme. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |