Dreierpack beim VfB Stuttgart: Demirovic stärkt Undav
- Matchwinner gegen Stavanger: Stuttgarts Ermedin Demirovic.
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Stuttgart. Für Fans des VfB Stuttgart liefert der Champions-League-Start gleich zwei Signale: Ermedin Demirovic ist in Torform, Deniz Undav bleibt trotz eigener Ladehemmung ein wichtiger Faktor. Beim 3:1 gegen den norwegischen Meister Viking Stavanger entschied Demirovic die Partie am 9. September mit drei Treffern praktisch schon vor der Pause.
Der Nationalstürmer Bosnien-Herzegowinas traf in der 20., 26. und 32. Minute. Danach sprach er von „einem Tag, den ich in meinem Leben nicht vergessen werde“. Für den VfB war der Auftaktsieg auch deshalb wichtig, weil die Offensive nach vielen Personaldebatten direkt Wirkung zeigte.
Undav bleibt ohne Tor, bereitet aber zweimal vor
Deniz Undav traf auch im vierten Pflichtspiel der Saison nicht. Demirovic stellte sich nach der Partie dennoch deutlich hinter seinen Offensivpartner. „Zwei Tore vorzulegen, ist auch nicht selbstverständlich“, sagte der 28-Jährige. Undav sei ein „Riesenspieler“, über den entsprechend oft gesprochen werde. Demirovic ergänzte: „Ich glaube, Deno wird schon immer wieder allen Kritikern den Mund zumachen.“
Auch Trainer Sebastian Hoeneß hatte Undav bereits am Vortag verteidigt. Demirovic betonte zudem die Verbindung auf dem Platz: „Wir verstehen uns blind.“ Für die Bewertung der Stuttgarter Offensive ist damit nicht nur die Torquote entscheidend. Undavs Vorlagen hatten direkten Anteil am Sieg.
Viel Konkurrenz in der VfB-Offensive
Die große Auswahl im Angriff bleibt ein Thema. Demirovic stand gegen Stavanger erstmals in dieser Saison in der Startelf. Dzenan Pejcinovic, der beim 4:0 im Pokal bei Hansa Rostock dreimal getroffen hatte, kam diesmal nur als Joker.
Demirovic sieht den Konkurrenzkampf gelassen. „Mir geht's am Hintern vorbei, wer mein Konkurrent ist oder wie auch immer“, sagte er bei DAZN. Er sei mit Pejcinovic und allen anderen gut, betonte der Stürmer. Der VfB brauche eine „schlagkräftige Mannschaft“, dazu gehörten drei Stürmer.
Was der Sieg für den VfB bedeutet
Der 3:1-Erfolg zeigt, dass Stuttgart im Angriff mehrere Optionen hat. Demirovic nutzte seine Startelfchance mit einem Dreierpack. Undav blieb zwar torlos, lieferte aber zwei Vorlagen. Innerhalb der Mannschaft sei von Sticheleien nichts zu sehen, sagte Demirovic. Von außen werde gern einmal gestichelt. Für Hoeneß bedeutet die Form seiner Angreifer weitere schwierige Entscheidungen, aber auch mehr Qualität im Kader. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |