Die Revoluzzer: Diese ARTE-Highlights kommen im September online
- Die Revoluzzer: An der Reform-Universität Vincennes treffen Protest, Unterwanderung und staatliche Überwachung aufeinander.
- Foto: ARTE G.E.I.E.
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Die Revoluzzer. ARTE schiebt im September eine ganze Welle neuer Streams auf arte. tv nach. Mit dabei sind eine neue Serie im Frankreich nach dem Mai 1968, ein moderner „Schimmelreiter“ und mehrere Dokus zu Klima, Krisen und Popkultur.
Los geht es schon am 1. September mit der Dokumentationsreihe „Fuck the Planet“. Sie blickt auf steigende Meeresspiegel und darauf, dass Forschende bereits im 19. Jahrhundert vor den Folgen der Industrialisierung warnten.
Die Revoluzzer: Reform-Uni, Überwachung und eine gefährliche Mission
In „Die Revoluzzer“ prallen an der neu gegründeten Reform-Universität Vincennes revolutionäres Handeln und staatliche Überwachung aufeinander. Im Zentrum steht Claudine, eine Prostituierte, die als Informantin eine maoistische Studierendengruppe unterwandern soll und selbst zur Aktivistin wird.
Online startet die Serie am 16. September auf arte. tv. Im TV läuft sie ab 24. September auf ARTE.
Familiengeheimnisse unter Zeitdruck
Auch „Die letzte Stunde“ setzt auf Tempo: Kaum im Land ihrer Familie angekommen, muss Billie wegen eines Aufstands überstürzt abreisen. Zusammen mit ihrem Vater Mustapha bleiben ihr nur 60 Minuten, um Familiengeheimnisse zu enträtseln und die Jahrzehnte des Exils zu verstehen, bevor die Botschaft sie evakuiert.
Die Serie läuft als Web-only-Angebot (OmU) ab 7. September auf arte. tv.
Der Schimmelreiter in der Gegenwart
Als Fernsehfilm kommt „Der Schimmelreiter“ in einer modernen Adaption: Nach dem Tod seines Schwiegervaters wird Hauke Haien Küstenschutzdirektor in Nordfriesland. Er warnt vor den Folgen des Klimawandels, doch nur seine Frau Elke unterstützt ihn beim Küstenschutz.
Der Film läuft online ab 24. September auf arte. tv und am 25. September im TV auf ARTE.
Krisen, Geld und große Symbole: Dokus im September
Wer sich für globale Konflikte interessiert, findet ab 7. September zwei neue Web-only-Folgen von „KonfliktZone - globale Krisen kurz erklärt“. Thema sind die Kriegsgründe im Sudan und ausländische Wirtschaftsinteressen im Ukraine-Krieg.
Am 8. September folgt „Tax me (if you can!)“ als zweiteilige Doku, online ab 8. September auf arte. tv und im TV am 15. September. Der Film schaut darauf, wie Staaten Superreiche privilegieren, wie Milliardäre Steuern umgehen und wie eine neue Bewegung dagegen vorgehen will.
Popkultur, Luxus und ein Pilz voller Mythen
ARTE setzt im September auch klare Kultur- und Wissens-Akzente: Der Dokumentarfilm „Queere Cowboys im Macholand Mexiko“ läuft online ab 14. September, „Die Freiheitsstatue, Wie eine Idee die Welt bewegte“ ab 15. September. Dazu kommen „Falco - Mon Amour“ ab 18. September und die zweiteilige Doku „Louis Vuitton, das Imperium der Luxusmacher“ ab 22. September.
Wer es naturwissenschaftlich mag, landet bei „Der Fliegenpilz, Zwischen Mythos und Wissenschaft“: Die Doku verbindet Geschichten rund um den Pilz mit aktueller Forschung und geht auch der Frage nach, warum seine berauschende Wirkung heute wieder großes Interesse weckt. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |