DFB-Camp setzt bei Talenten auf mentale Stärke
- Beim DFB-Camp in Grünberg standen mentale Stärke, Selbstreflexion und der Austausch mit prominenten Gästen im Mittelpunkt.
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Fußball. Beim sechsten „Träumen lohnt sich“-Camp im Sporthotel Grünberg haben 25 Fußballerinnen und Fußballer im Alter von 13 bis 16 Jahren Impulse für ihre sportliche und persönliche Entwicklung erhalten. Im Mittelpunkt standen nach Angaben des DFB mentale Stärke, Selbstreflexion und der Umgang mit Rückschlägen.
Veranstaltet wurde das Camp von der DFB-Stiftung Sepp Herberger und der Stiftung von Nationalspieler Robin Gosens in Kooperation mit der DFB-Akademie. Ziel war es, junge Talente nicht nur auf dem Platz, sondern auch in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen.
Prominente Gäste berichten aus ihren Karrieren
Zu den Gästen zählten Saskia Bartusiak und Robin Koch. Bartusiak, frühere Nationalspielerin und heute Co-Trainerin der Frauen-Nationalmannschaft, sprach über die Bedeutung von Freude am Fußball und psychischer Gesundheit. Koch schilderte den Jugendlichen seinen eigenen Werdegang und berichtete, wie wichtig für ihn die Reflexion nach Niederlagen sei. Nach DFB-Angaben betonte der Nationalspieler außerdem, dass Zeit mit Familie und Freunden für ihn ein wichtiger Ausgleich zum Fußball ist.
Workshops zu Fokus, Fehlerkultur und Selbstreflexion
Auf dem Programm standen unter anderem Yoga- und Atemübungen, Vision-Collagen sowie Einheiten zu Fokus, Aktivierung und Fehlerkultur. Fachvorträge zu Zielsetzung, Motivation und Selbstreflexion kamen von den Sportpsychologinnen Lea Diekmann, Helena Schmitz und Sophie Oprée, die laut Mitteilung Erfahrungen aus der Arbeit mit U-Nationalmannschaften einbrachten. Ein weiterer Programmpunkt war eine von Blindenfußball-Nationalspieler Taime Kuttig angeleitete Selbsterfahrung im Blindenfußball. Dabei ging es vor allem um Vertrauen, Kommunikation und Teamgeist.
Abschluss mit Präsentationen der Teilnehmenden
Zum Abschluss präsentierten die Jugendlichen ihre Eindrücke in Theaterstücken, Kurzvorträgen und Rollenspielen. Auch U-Nationalspielerin Emma Schade vom VfL Wolfsburg zog laut DFB ein positives Fazit und verwies auf neue Methoden zur besseren Fokussierung auf das eigene Spiel.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |