Deutschland vor USA-Test: Brown hofft auf WM-Einsatz
- Nathaniel Brown bereitet sich mit der deutschen Nationalmannschaft in Chicago auf das letzte WM-Testspiel gegen die USA vor.
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Nationalmannschaft. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft richtet im Trainingslager in Chicago den Blick auf das letzte Testspiel vor der WM. Am 6. Juni trifft die Auswahl auf die USA, Anpfiff ist um 20.30 Uhr, RTL überträgt live.
Nathaniel Brown sprach vor der Partie über seine Rolle im Team, den Konkurrenzkampf auf der linken Seite und seine Erwartungen an seine erste Weltmeisterschaft. Der Verteidiger von Eintracht Frankfurt sagte, die Vorfreude auf das Turnier steige von Tag zu Tag.
Letzter Härtetest vor dem Turnier
Für die deutsche Mannschaft hat das Spiel gegen die USA aus Browns Sicht eine besondere Bedeutung. Es sei wichtig zu sehen, wo das Team kurz vor dem Turnier stehe. Entsprechend solle der abschließende Test positiv gestaltet werden.
Im Training habe die Mannschaft nach Browns Angaben unter anderem an Passformen, Ballhalten, Spielformen und im Anschluss im Kraftraum gearbeitet.
Brown sieht Konkurrenzkampf als Teamaufgabe
Mit Blick auf mögliche Einsätze bei der WM äußerte sich Brown zurückhaltend. Er freue sich sehr über die Nominierung und rechne sich grundsätzlich Chancen aus, lasse die Entscheidung über die Aufstellung aber beim Bundestrainer.
Den Konkurrenzkampf mit David Raum beschrieb der 21-Jährige sachlich. Beide verstünden sich gut, Raum gebe ihm auch Tipps. Im Vordergrund stehe aus seiner Sicht das gemeinsame Ziel, nicht die persönliche Einsatzzeit.
Seine Aufgaben seien klar umrissen: Brown soll aggressiv verteidigen, in Zweikämpfen präsent sein und zugleich seine Offensivstärke einbringen. So habe es ihm der Trainer mit auf den Weg gegeben.
Erste WM ohne Druck
Die Atmosphäre rund um das Team in Chicago schilderte Brown als besonders. Vor dem Hotel warteten viele Fans, das mache die Dimension des Turniers spürbar. Druck verspüre er dennoch nicht. Man solle die enttäuschenden vergangenen Weltmeisterschaften aus seiner Sicht ausblenden und den Fokus auf das kommende Turnier legen.
Auch die jungen Spieler sollen nach Browns Worten Unbekümmertheit ins Team bringen und frei aufspielen. Im Zusammenspiel mit Florian Wirtz sieht er bereits eine gute Basis, auch wenn sich einzelne Abläufe noch verbessern ließen.
Brown erklärte zudem, dass für ihn immer festgestanden habe, nur für Deutschland spielen zu wollen. Der in Deutschland geborene Profi wäre grundsätzlich auch für die USA spielberechtigt gewesen.
Neben den sportlichen Themen verriet Brown noch eine persönliche Note: Seit früher Kindheit werde er wegen seines langen Vornamens von Familie und Freunden "Nene" genannt.
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |