DEL-Rekord: Straubing schockt Berlin – München liefert Tor-Spektakel

DEL-Playoffs mit einem Rekordstart in Straubing und einem Torfestival in München: Spiel 1 lieferte direkt Gesprächsstoff für beide Viertelfinal-Serien. | Foto: vencav/stock.adobe.com
  • DEL-Playoffs mit einem Rekordstart in Straubing und einem Torfestival in München: Spiel 1 lieferte direkt Gesprächsstoff für beide Viertelfinal-Serien.
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Eishockey. Drei Gegentore in 117 Sekunden und schon stand für Meister Berlin alles auf Alarm: Straubing hat im Viertelfinale direkt einen DEL-Rekord hingelegt. Und als wäre das nicht genug, lieferten München und Ingolstadt parallel ein 6:5 mit insgesamt elf Toren ab – Playoffs zum Durchatmen waren das nicht.

Straubings 117-Sekunden-Schock und Berlins klare Worte

Beim 1:5 in Straubing kassierten die Eisbären Berlin den schlechtestmöglichen Start: drei Treffer gegen sich in den ersten 117 Sekunden. Spieler Eric Mik ordnete das deutlich ein: "Das müssen wir anerkennen. Wir waren nicht wirklich gut." Spieler Ty Ronning blieb trotzdem bei der Serien-Perspektive und kündigte die Marschroute an: "Wir müssen sie ins tiefe Wasser ziehen. Eisbären wissen, wie man schwimmt." Auf der anderen Seite sprach Trainer Craig Woodcroft von einem "guten Start" und davon, dass das Team bereit gewesen sei.

"Brutale Freude" in Straubing, aber keiner will abheben

Bei den Tigers passte zur frühen Führung auch die Stimmung auf dem Eis. Spieler Adrian Klein brachte das Gefühl nach den schnellen Toren so auf den Punkt: "Man konnte es gar nicht glauben. Da kam eine brutale Freude in einem auf." Gleichzeitig hielt er fest, dass es in einer Serie nicht um einen Abend geht: "Aber man muss wieder sagen, es sind mehrere Spiele. Da muss man den Ball flachhalten und einfach von Spiel zu Spiel gehen."

Elf Tore in München: Ingolstadt verspielt fast 4:0 und gewinnt doch

Noch wilder wurde es beim 6:5 von ERC Ingolstadt in München: Der ERC führte bereits 4:0 nach drei Toren in den ersten fünf Minuten des zweiten Drittels, doch München kam zurück. Trainer Oliver David schaute nach dem Spiel vor allem auf das große Ganze: "Du musst dich auf den Marathon einer 7-Spiele-Serie vorbereiten. Wenn vorher etwas passiert, passiert es. Aber auf dem Plan stehen 7 Spiele." Ingolstadts Spieler Leon Hüttl fand nach dem Zittern am Ende klare Worte: "Wir haben es am Ende ein bisschen zu spannend gemacht." Und direkt danach: "Das Spiel vergessen wir gleich wieder!"

  • Weiter geht es bei MagentaSport am Mittwoch, 25. März, ab 18.45 Uhr, mit Adler Mannheim gegen Pinguins Bremerhaven.
  • Am Mittwoch, 25. März, ab 19.15 Uhr, läuft Schwenninger Wild Wings gegen Kölner Haie.
  • Spiel 2 der Viertelfinals zeigt MagentaSport am Freitag, 27. März, ab 19.00 Uhr, in der Konferenz und ab 19.15 Uhr, im Einzelspiel, unter anderem mit Eisbären Berlin gegen Straubing Tigers und ERC Ingolstadt gegen EHC Red Bull München.
  • Am Sonntag, 29. März, startet der nächste Spieltag ab 13.45 Uhr, unter anderem mit Straubing Tigers gegen Eisbären Berlin und EHC Red Bull München gegen ERC Ingolstadt ab 18.45 Uhr.

Nach Spiel 1 stehen Straubing gegen Berlin und Ingolstadt gegen München jeweils mit 1:0 in der Serie – und bei beiden Duellen deutete schon der Auftakt an, wie schnell in einer Best-of-7-Serie alles kippen kann. [red]

Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

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Autor:

Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern

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