Defensiv-Druck bei Heidenheim: Schmidt fordert Reaktion
- Frank Schmidt will von seinen Profis wieder mehr Einsatz und gegenseitige Unterstützung sehen (Archivbild)
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Heidenheim. Für Fans des 1. FC Heidenheim wird das Heimspiel gegen Dynamo Dresden zum ersten echten Stimmungstest nach zwei schweren Rückschlägen. Trainer Frank Schmidt fordert vor der Partie in der 2. Fußball-Bundesliga am Samstag, 29. August, um 13 Uhr eine deutlich bessere Defensivleistung.
Nach zwölf Gegentoren in den ersten drei Pflichtspielen sieht der 52-Jährige klaren Handlungsbedarf. „Wir haben zwölf Gegentore bekommen in drei Spielen. Das ist ein No-go, das geht nicht. Das müssen wir abstellen“, sagte Schmidt vor dem Spiel gegen Dresden.
Der Bundesliga-Absteiger hatte im DFB-Pokal beim Regionalligisten Jeddeloh II mit 2:5 verloren. Zuvor gab es in der Liga ein 1:4 bei Hertha BSC. Schon beim 4:3-Auftaktsieg gegen Aufsteiger VfL Osnabrück hatte Heidenheim drei Gegentreffer kassiert.
Schmidt fordert mehr Stabilität
Die Trainingswoche stand deshalb im Zeichen der Defensive. Es gehe darum, „mehr Stabilität in unsere Defensive reinzubekommen“, sagte Schmidt. Das sei grundsätzlich die Basis für jede Mannschaft und auch für das Heidenheimer Spiel.
Der Trainer sprach dabei nicht nur über taktische Abläufe. Entscheidend seien auch Einstellung, Zweikampfverhalten und gegenseitige Unterstützung auf dem Platz. „Das muss sitzen“, betonte Schmidt.
Heule kann direkt helfen
Eine Option für mehr Sicherheit ist Michael Heule. Der Linksverteidiger kam am 24. August vom Schweizer Meister FC Thun zum FCH. Schmidt bezeichnete ihn als Kandidaten für die Startelf gegen Dresden.
Auch auf dem Transfermarkt könnte sich in Heidenheim noch etwas tun. Nach den Abgängen wichtiger Spieler wie Benedikt Gimber, Niklas Dorsch, Eren Dinkçi und Marvin Pieringer sucht der Verein bis zum Ende der Transferperiode am Dienstag, 1. September, weiter nach Verstärkungen.
„Da kann wirklich noch viel passieren“, sagte Schmidt. Der FCH werde versuchen, das zu realisieren, was möglich sei. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |