Bundesliga-Duell gegen HSV: VfB Stuttgart jagt Revanche
- Voller Fokus: Auf Sebastian Hoeneß und den VfB Stuttgart wartet ein schwieriges Restprogramm. (Archivbild)
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Stuttgart. Für den VfB Stuttgart zählt im Saisonendspurt jeder Punkt im Rennen um die Champions League. Am Sonntag, 12. April, empfängt der VfB den Hamburger SV und hat dabei auch das unglückliche Hinspiel noch im Kopf.
Trainer Sebastian Hoeneß erinnert sich zugleich an eine andere Partie gegen den HSV. Das Relegationsduell im Jahr 2023 in Stuttgart ist ihm besonders präsent. Damals köpfte Konstantinos Mavropanos schon in der ersten Minute zum 1.0. „Das Stadion ist explodiert. Das war Wahnsinn“, sagte Hoeneß rückblickend. „Wir haben gemeinsam eine absolute Drucksituation überstanden.“
Der VfB gewann damals 3.0 vor heimischem Publikum und später 3.1 in Hamburg. Für Hoeneß war das ein wichtiger Schritt in einer schwierigen Phase. Die Schwaben kämpften zu dieser Zeit um den Verbleib in der Bundesliga.
Hinspiel in Hamburg schmerzt noch
Vor dem erneuten Duell mit dem Aufsteiger geht es nun um andere Ziele. Stuttgart kämpft um die Qualifikation für die Champions League. Dennoch sitzt die Erinnerung an die Niederlage im Hinspiel tief. Ende November verlor der VfB beim HSV mit 1.2. In der Schlussphase deutete vieles auf einen Stuttgarter Sieg hin. Nach einer missglückten Freistoßvariante konterten die Hamburger jedoch erfolgreich und erzielten den späten Treffer. „Brachiale Rachegelüste wären übertrieben“, sagte Hoeneß. Ganz vergessen sei die Szene aber nicht. „Das hat man nicht so oft gehabt in seiner Karriere. Das war schon ein harter Moment.“
Schwieriger Schlussspurt für den VfB
Das Heimspiel gegen Hamburg ist Teil eines anspruchsvollen Restprogramms. Schon am Samstag, 19. April, wartet das Auswärtsspiel beim FC Bayern München. Danach empfängt Stuttgart Werder Bremen. Anschließend folgen direkte Duelle mit Konkurrenten um die europäischen Plätze. Mit Blick auf die kommenden Wochen zeigt sich Hoeneß dennoch zuversichtlich. Die Mannschaft habe gezeigt, dass sie mit jedem Gegner in der Bundesliga mithalten könne.
Besonderes Spiel für Demirovic
Auch Stürmer Ermedin Demirovic blickt mit besonderem Gefühl auf die Partie. Der Angreifer stammt aus Hamburg. Laut Hoeneß hat ihm die längere Trainingswoche ohne internationales Spiel gutgetan. Nach Einsätzen in der WM Qualifikation und einer Feier in Bosnien sei er zunächst „platt“ gewesen. Inzwischen wirke er wieder „energetisch“.
Für den VfB soll diese Energie nun auch im Stadion spürbar werden. Erinnerungen an den emotionalen Relegationsabend von 2023 liefern zusätzliche Motivation. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |