Born Famous: Josefine Scholl erzählt, wie Krankheit alles veränderte
- Josefine Scholl: In „Born Famous - Fluch oder Segen?" spricht sie über ihren Oberschenkelbruch, die Diagnose McCune-Albright-Syndrom und das Sportverbot.
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Born Famous - Fluch oder Segen?. Josefine Scholl spricht in der zweiten Folge offen darüber, wie ein Oberschenkelbruch und eine Diagnose ihr Leben als Sportlerin abrupt gestoppt haben. Die Folge läuft am 23. Juli um 20.15 Uhr auf ProSieben und steht zum Streamen auf Joyn.
Mehmet Scholl, Fußball-Europameister und Vater von Josefine, versucht sie in der Sendung aufzubauen. „Niederlage ist machen, scheitern, hinfallen, aufstehen", sagt er.
Born Famous - Fluch oder Segen?: Als plötzlich Sportverbot galt
Josefine war leidenschaftliche Sportlerin, bis bei einer Akrobatikaufführung der Oberschenkel brach. Die Diagnose McCune-Albright-Syndrom auf der rechten Körperhälfte bedeutete für die Schülerin aus einer Sportlerfamilie: Sportverbot.
Heute gibt sie ihre Erfahrung trotzdem weiter und unterrichtet im Seminar der Schule jüngere Schülerinnen und Schüler, dabei zeigt sie ihnen ihre liebsten Akrobatikübungen. „Ich vermiss es einfach, mitmachen zu dürfen. Sport war einfach das Wichtigste für mich. Jetzt steh ich halt daneben", sagt Josefine unter Tränen.
Vier junge Menschen, ein eigener Weg
Die Langzeit-Reality-Doku begleitet insgesamt vier junge Menschen, die aus dem Schatten ihrer bekannten Eltern heraustreten wollen und nach Erfolg, Identität und eigenen Erwartungen suchen. Neben Josefine steht auch Start-up-Gründer Diego Pooth im Fokus, der bei Unternehmer Ralf Dümmel nach Orientierung für seine Nahrungsergänzungsmittelmarke sucht.
„Ich finde Ralf wahnsinnig inspirierend. Es gibt keinen, der mir besser helfen kann als er", sagt Diego. Dümmel macht ihm Mut: „Du hast es ja schon geschafft, nicht nur als 'Sohn von'."
Wärme, Liebe und Therapie als Thema
Model Gloria-Sophie Burkandt, die Tochter des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, besucht für „Born Famous" ihre „Ersatzgroßeltern" Inge und Erich in Nürnberg. „Das ist einfach nur Wärme und Liebe", sagt Gloria, und erzählt auch von Mobbing und körperlicher Gewalt in der Schule.
Musikerin Summer Terenzi lebt mit Tourette-Syndrom und nimmt das Kamerateam mit zu ihrer Therapie. „Leute werden mich judgen, aber am Ende ist es meine Story", sagt sie, und ergänzt: „Mir gefällt an der Therapie, dass ich lerne, offen zu sein." [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |