Blutige Nase bei SC Freiburg: Ginter liefert Assist in Mainz
- Musste immer wieder behandelt werden: Matthias Ginter.
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SC Freiburg. Trotz blutiger Nase holt der Sport Club drei wichtige Punkte in der Bundesliga. Beim 1. FSV Mainz 05 gewann Freiburg mit 1:0. Abwehrchef Matthias Ginter spielte dabei eine entscheidende Rolle.
Schon in der 20. Minute bekam der Weltmeister von 2014 nach einem Schlag von Sheraldo Becker Probleme mit der Nase. Immer wieder musste der Verteidiger behandelt werden, weil die Blutung nicht aufhörte. Die Unterbrechungen zogen sich bis in die Nachspielzeit. „Mich hat es genervt. Jeden im Stadion hat es auch genervt. Aber ich konnte nichts dafür. Ich habe auch in der Halbzeit alles versucht“, sagte Ginter nach der Partie. Zum TV Interview erschien der 32-Jährige mit einer Tamponade im rechten Nasenloch. „Ich darf nicht lachen“, sagte Ginter. Kurz darauf rutschte die Einlage wieder heraus.
Assist mit verletzter Nase
Sportlich blieb der Freiburger Innenverteidiger dennoch entscheidend. Kurz nach der Pause bereitete er den Siegtreffer von Lucas Höler sehenswert per Hacke vor. Der Treffer brachte dem Sport Club den Auswärtssieg in Mainz. Der Assist sei nach einem Einwurf „intuitiv“ entstanden, erklärte Ginter beim Sender DAZN. Trainer Julian Schuster zeigte sich beeindruckt vom Einsatz seines Abwehrchefs. „Es kann sein, dass da ein bisschen etwas kaputtgegangen ist. Das ist sinnbildlich für das, was Matze alles reinwirft“, sagte Schuster.
Für Donnerstag erwartet Freiburg dennoch keine Probleme. Dann steht das Europa League Viertelfinale gegen Celta Vigo an. Das Hinspiel hatte der Sport Club bereits mit 3:0 gewonnen. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |