auslandsjournal: WM-Stimmung in Mexiko und Doku über Politik in Nordamerika
- auslandsjournal: Alica Jung erkundet in Mexiko die Stimmung vor dem WM-Auftakt und die Lage im Gastgeberland.
- Foto: ZDF, Foto: Matthias Pupat
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auslandsjournal. Einen Tag vor dem WM-Auftakt im Aztekenstadion meldet sich das ZDF am 10. Juni um 22.15 Uhr mit einer Spezial-Ausgabe aus Mexiko. Moderatorin Alica Jung ist in Mexiko-Stadt unterwegs und schaut darauf, wie sich das Land als Gastgeber in Position bringt.
Im Fokus steht dabei nicht nur die Vorfreude auf das Turnier, sondern auch, was im Gastgeberland gleichzeitig drückt. Themen sind unter anderem Gentrifizierung mit Spannungen und Protesten, die Belastung der Süßwasser-Reserven in der Hauptstadt und die Gewalt mächtiger Drogen-Kartelle.
auslandsjournal: Zwischen Trikotmarkt, Streetfood und harten Realitäten
In Mexiko-Stadt trifft Jung Fußballfans aus aller Welt, besucht den größten Trikot-Schwarzmarkt Lateinamerikas und geht mit einer lokalen Food-Influencerin auf kulinarische Tour. Daneben kommen auch problematische Seiten zur Sprache, die den Alltag vieler Menschen prägen.
Außerdem führt die Reise nach Guadalajara, ebenfalls WM-Spielort. Dort trifft Jung Angehörige von Vermissten und begleitet sie bei der Spurensuche, außerdem ist sie mit Spezialeinheiten der Polizei unterwegs, die mit Hightech, Robo-Hunden und Drohnen Besucherinnen und Besucher schützen sollen.
Der Blick über die Grenzen: USA, Kanada und Mexiko als WM-Partner
Die Spezial-Ausgabe bleibt nicht nur in Mexiko, sondern nimmt auch die Gastgeber-Konstellation in Nordamerika in den Blick. USA, Kanada und Mexiko richten die WM gemeinsam aus, stehen politisch, kulturell und gesellschaftlich aber als sehr unterschiedliche Partner nebeneinander.
Direkt im Anschluss läuft am 10. Juni ab 0.45 Uhr die Doku „Foulspiel unter Freunden – USA, Mexiko und Kanada vor der WM“, die im ZDF auch schon vorab in Web und App abrufbar ist.
Sport und Politik im Alltag: Was die Doku zeigt
In der Doku erkundet ZDF-Korrespondent David Sauer in allen drei Gastgeberländern, wie Politik und Alltag rund um die WM zusammenhängen. Beschrieben werden unter anderem Amateurteams, die am Rand von Mexiko-Stadt im Krater eines erloschenen Vulkans auf 2750 Metern Höhe spielen, sowie die spürbaren wirtschaftlichen Folgen von Trumps Zollpolitik am Beispiel eines mexikanischen Gastronomen in Philadelphia.
Weitere Stationen führen in die USA, wo Professor John Charles Sorochan an einem idealen WM-Rasen arbeitet, nach Miami mit einem von Weltstar Lionel Messi ausgelösten Fußball-Boom in der Latino-Community und nach Vancouver, wo ein Stadion auf Land der indigenen Squamish steht, für die Fußball auch mit Sichtbarkeit, Rechten und Identität verbunden ist. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |