Auftaktsieg für Heidenheim: 4:3 nach wildem Spiel gegen Osnabrück
- Trifft nun wieder in der 2. Liga: der frühere Karlsruher Budu Siwsiwadse.
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Heidenheim. Mit dem 4:3 zum Start in die neue Zweitliga-Saison hat der 1. FC Heidenheim die ersten drei Punkte geholt, auch wenn die Defensive gegen Aufsteiger VfL Osnabrück mehrfach wackelte.
Vor 15.000 Zuschauern entwickelte sich in Heidenheim eine torreiche Partie, in der der Bundesliga-Absteiger offensiv früh Akzente setzte. Budu Siwsiwadse traf in der 10. Minute zur Führung. Marcel Costly erhöhte in der 29. Minute, Jan Schöppner erzielte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 3:2.
Osnabrück kam vor der Pause jedoch zweimal zurück. Niklas Wiemann glich zwischenzeitlich zum 1:1 aus, David Kopacz zum 2:2. Auch nach dem Seitenwechsel brachte Heidenheim trotz Feldvorteilen keine dauerhafte Ruhe in die Begegnung.
Heidenheim überzeugt vorn, hat hinten aber Probleme
Marvin Pieringer sorgte in der 89. Minute zunächst für das 4:2. Doch selbst danach blieb es spannend. Robin Meißner verkürzte in der Nachspielzeit per Handelfmeter noch auf 4:3.
Trainer Frank Schmidt sprach von einem Spiel, „das man vielleicht nicht unbedingt erwarten konnte“. Nach dem torreichen Auftakt betonte er, dass seine Mannschaft nicht jede Woche mutmaßlich vier Tore schießen werde, um Spiele zu gewinnen.
Auch innerhalb des Teams fiel die Bilanz gemischt aus. Schöppner nannte die Begegnung ein „sehr wildes Spiel“. Kapitän Patrick Mainka verwies auf Verbesserungsbedarf, hob aber die drei Punkte hervor. Torschütze Siwsiwadse sagte, drei Gegentore seien für Heidenheim „definitiv zu viel“.
Siwsiwadse trifft gleich im ersten Saisonspiel
Für den Angreifer war das Tor zum 1:0 auch persönlich wichtig. Es war sein 26. Treffer in der 2. Bundesliga. Ein weiterer Treffer kurz nach der Führung zählte wegen Abseits nicht.
Unterm Strich steht für Heidenheim ein gelungener Saisonauftakt mit offensiver Durchschlagskraft. Zugleich zeigte das 4:3, dass vor allem in der Defensive noch Abstimmung nötig ist. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |