3. Liga: Hoffenheim II hadert nach 1:1, Jones bleibt vage
- Ein intensiver Abend in der 3. Liga: Hoffenheim II und Schweinfurt trennen sich 1:1, danach sprechen beide Trainer Klartext.
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3. Liga. In der 3. Liga lieferte das 1:1 zwischen TSG Hoffenheim II und dem 1. FC Schweinfurt 05 am 33. Spieltag gleich zwei sehr unterschiedliche Stimmungen. Während Hoffenheim zwar zum dritten Mal in Folge ungeschlagen blieb, ärgerte sich Trainer Stefan Kleineheismann sichtbar über den Auftritt.
Die TSG steht weiter auf Platz 15 und baute das Polster auf die Abstiegsränge auf 11 Punkte aus. Trotzdem fiel das Fazit nach dem Abpfiff deutlich aus: „Das ist zu wenig! Vor allem aufgrund der 1. Halbzeit war ich mit dem Spiel von meiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden. Es wurde auch ein bisschen lauter in der Kabine, das gehört auch mal dazu.“
3. Liga: Hoffenheim II lässt Punkte liegen, Kleineheismann wird deutlich
Den Rückstand kassierte Hoffenheim nach einem individuellen Fehler, Sebastian Müller traf in der 27. Minute zum 1:0 für Schweinfurt. Deniz Zeitler glich in der 59. Minute per Elfmeter aus, mehr sprang für die TSG nicht heraus. Kleineheismann sah vor allem ein Kopfproblem und den falschen Zugriff: „Es sah so aus. Deswegen war ich auch sehr unzufrieden. Es sah ein bisschen pomadig aus. Der eine macht einen Lapsus, der andere macht einen Lapsus. Wir müssen daraus lernen, dass wir auch in so einem Spiel voll da sein müssen.“
Bei Schweinfurt ist der Abstieg bereits sicher, doch Trainer Jermaine Jones setzte auf Haltung statt Hängenlassen. „Wir wussten schon länger, dass es runtergeht. Wir haben gesagt: Wir spielen für die Stadt, wir spielen für uns selbst“, sagte Jones und ärgerte sich zugleich über eine verpasste Chance auf den Sieg: „Was mich aufregt, ist, dass wir am Ende nicht querlegen, weil du das Spiel normalerweise 2:1 gewinnen musst.“
Auch die Diskussionen rund um einen Fan-Banner gegen die Vereinsführung blendete Jones aus. „Ich bin zu lange im Geschäft, dass ich mich darauf nicht konzentriere. Ich versuche mit der Mannschaft zu arbeiten. Alles, was von außen kommt, sind Emotionen. Da wird über Sachen diskutiert, aber das ist nicht mein Ding.“
3. Liga: Jermaine Jones spricht über Zukunft und „Profibedingungen“
Jones übernahm im Februar bis zum Saisonende bei den „Schnüdeln“ an der Seitenlinie und sprach von einem „Riesenspaß an diesem Job“. Ob er auch den Weg in die Regionalliga mitgeht, machte er aber von Bedingungen abhängig: „Für mich gibt es Punkte, die dazugehören müssen, dass es auch in der Regionalliga professionell weitergeht.“
Gleichzeitig ließ er offen, wohin es ihn zieht. „Ich habe immer gesagt, dass ich gerne im Profifußball bleiben möchte - unter Profibedingungen. Ich bin in Gesprächen: Mit Schweinfurt als erstes, aber da sind auch andere in der Schlange, mit denen ich sprechen werde.“ [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |