Y-Kollektiv: Hinter dem roten Teppich, so läuft Bollywood wirklich
- Y-Kollektiv: Mein bester Freund ist Bollywood-Star: Die Reportage blickt in Mumbai hinter den Glamour und auf den Arbeitsalltag am Set.
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Y-Kollektiv: Mein bester Freund ist Bollywood-Star. Roter Teppich, Chauffeur, Luxushotel, Millionen Fans: In Mumbai wirkt vieles wie Glamour auf Dauer. Die Reportage zeigt ab am 3. August in der ARD Mediathek, was hinter dem Bild steckt.
Y-Kollektiv-Reporter Samuel Häde begleitet dafür seinen besten Freund, den Bollywood-Schauspieler Anant Joshi, durch den Alltag. Häde bekommt Zugang zu einem exklusiven Netflix-Event und schaut auch bei einer großen Filmproduktion hinter die Kulissen.
Was der Glamour kostet
Die Reportage bleibt nicht bei Premieren und großen Auftritten, sondern zeigt auch den Druck, der hinter dem vermeintlichen Traumleben steht. Talent allein reicht in Bollywood laut Film oft nicht aus, dazu kommen Glück, Ausdauer und ständige Sichtbarkeit.
Wie groß der Star-Hype in Indien sein kann, erlebt Häde auch vor dem Haus von Amitabh Bachchan. Jeden Sonntag zeigt sich die Bollywood-Legende kurz seinen Fans, Menschen reisen dafür teils hunderte Kilometer an, einer sogar tausend.
Y-Kollektiv: Mein bester Freund ist Bollywood-Star: Blick aufs Set
Parallel begleitet der Film die deutsche Schauspielerin Lisa-Marie Spiegel, die seit Jahren in Mumbai lebt und auf den Durchbruch hofft. Zwischen Castings, Absagen und Konkurrenzdruck wird dabei deutlich, wie hart der Weg nach oben sein kann.
Außerdem trifft Häde Menschen, ohne die die Traumfabrik nicht läuft, darunter Wasim, 18 Jahre alt, aus dem armen Bundesstaat Bihar. Er arbeitet am Set für umgerechnet 136 Euro im Monat, 72 Stunden die Woche, und schläft in einem zwei mal drei Meter kleinen Raum direkt neben den Kulissen. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |