Wut. Hüben wie drüben: Preview in Naumburg, TV-Termin steht fest
- Wut. Hüben wie drüben: Vorführung mit Publikumsdialog am 18. August um 19 Uhr im Theater Naumburg, TV-Ausstrahlung am 20. August im MDR.
- Foto: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, Foto: MDR/SAVIDAS
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Wut. Hüben wie drüben. Die neue Reportage von Autor und Regisseur Matthias Schmidt geht im Wahljahr 2026 der Frage nach, wie ähnlich sich Wut und ihre Gründe in Ost und West inzwischen sind. Dafür reist Schmidt nach Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg und spricht mit Menschen vor Ort über Themen wie Migration, Energiewende und Wirtschaft.
Wer die Doku vor dem TV-Termin sehen und direkt darüber sprechen möchte, kann am 18. August um 19 Uhr ins Theater Naumburg kommen. Dort läuft eine Vorführung mit Publikumsdialog, der Eintritt ist frei, die Platzzahl aber begrenzt.
Filmabend in Naumburg: Uhrzeit, Ort, Anmeldung
Die Veranstaltung startet um 19 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr, Ort ist das Theater Naumburg am Markgrafenweg 44. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung vorgesehen: Premiere-Wut
Im Anschluss an die Vorführung ist ein Gespräch mit Matthias Schmidt geplant, außerdem mit MDR-Programmdirektor Boris Lochthofen sowie Protagonistinnen und Protagonisten aus dem Film. Im Mittelpunkt steht dabei auch, wie das Publikum die Stimmung im Land wahrnimmt.
Wut. Hüben wie drüben: Was Matthias Schmidt unterwegs erlebt
Schmidt besucht unter anderem Winzer an Unstrut und Neckar. Außerdem begleitet er in der Dübener Heide eine Gemeinderatssitzung, in der es um neue Windkraftanlagen geht.
Weitere Stationen führen ihn zu einem Fernfahrer, der beim Thema Migration dafür plädiert, von Schweden zu lernen. In Leuna tauchen auch die Sorgen rund um die Chemische Industrie auf, als eine Schornsteinfegerin Bundeskanzler Friedrich Merz nach Sachsen-Anhalt einlädt.
Stimmen aus Ost und West, plus TV- und Mediathek-Termin
Zu Wort kommt auch Axel Vornam, Theaterintendant in Heilbronn, der kritisiert, dass statt Reformen nur Reförmchen stattfinden. Christof Günther, Chef der Infra-Leuna, stellt die Frage, ob die Chemie ohne russisches Erdgas eine Zukunft hat.
Außerdem spricht Schmidt mit Holger Friedrich, Verleger der Ostdeutschen Allgemeine Zeitung, und Tilmann Distelbarth, Verleger der Stimme Heilbronn. Im Fernsehen läuft „Wut. Hüben wie drüben“ am 20. August um 20.15 Uhr im MDR, in der ARD Mediathek steht die Doku ab 17. August. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |