Warnstreik bei der Postbank: So kommen Sie trotzdem an Ihr Geld
- Geld holen trotz Warnstreik: Die Selbstbedienungsbereiche der Postbank sollen bundesweit geöffnet bleiben.
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Postbank-Warnstreik. Trotz der angekündigten Arbeitsniederlegungen in Postbank-Filialen sollen Bargeldabhebungen und wichtige Bankgeschäfte weiterhin möglich bleiben. Kundinnen und Kunden können vor allem auf Automaten, Partnerbanken und den Einzelhandel ausweichen. Einschränkungen betreffen vor allem den persönlichen Service in Filialen.
Die Gewerkschaft Verdi hat im Zuge der laufenden Tarifverhandlungen rund 9.000 Beschäftigte im Filialbetrieb der Postbank zu Warnstreiks aufgerufen. Betroffen sind Donnerstag, 30. April, und Samstag, 2. Mai. Welche Filialen konkret eingeschränkt arbeiten, lässt sich laut Bank im Vorfeld nicht genau vorhersagen.
Nach Angaben eines Unternehmenssprechers wurden jedoch Vorkehrungen getroffen, um die Auswirkungen für Kundinnen und Kunden möglichst gering zu halten. Dazu gehört, dass die Selbstbedienungsbereiche der Filialen bundesweit zugänglich bleiben sollen.
Bargeld bleibt über Automaten, Handel und App verfügbar
Auch während der Warnstreiks bleibt die Bargeldversorgung nach Angaben der Postbank gesichert. Mehrere Alternativen stehen zur Verfügung:
- Geldautomaten in den Selbstbedienungsbereichen der Postbank-Filialen
- Kostenlose Abhebungen bei Partnerbanken der Cash Group. Dazu zählen Commerzbank, Deutsche Bank und Hypo Vereinsbank
- Cashback an Supermarktkassen in vielen Einzelhandelsketten
- Bargeld-Code in Geschäften wie Rewe, dm, Penny oder toom
Der Bargeld-Code kann über die Postbank-App erzeugt werden. Mit diesem Code lassen sich sowohl Bargeldabhebungen als auch Einzahlungen an der Kasse erledigen.
Onlinebanking und Telefonbanking ohne Einschränkungen
Digitale Bankgeschäfte sollen von den Warnstreiks nicht betroffen sein. Laut Postbank bleiben Onlinebanking und Telefonbanking wie gewohnt verfügbar. Überweisungen, Kontostandabfragen oder andere Standardfunktionen können daher weiterhin erledigt werden.
Wer ausschließlich Postdienstleistungen benötigt, kann zudem die Filialen der Deutschen Post DHL nutzen. Diese bleiben regulär geöffnet. Standorte von Filialen und Briefkästen lassen sich über die Internetseite der Deutschen Post finden.
Für viele Alltagsgeschäfte bedeutet das. Bargeld und grundlegende Bankfunktionen bleiben erreichbar, auch wenn einzelne Postbank-Filialen an den Streiktagen geschlossen bleiben. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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