Tomaten im Sommer stärken: So bleiben Pflanzen gesund

Ein geschützter Standort im Gewächshaus hilft Tomatenpflanzen, gesund durch den Sommer zu kommen. | Foto: Zacharie Scheurer/dpa-mag
  • Ein geschützter Standort im Gewächshaus hilft Tomatenpflanzen, gesund durch den Sommer zu kommen.
  • Foto: Zacharie Scheurer/dpa-mag
  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Tomaten im Sommer stärken. Regelmäßiges Ausgeizen, gleichmäßiges Gießen und eine Mulchschicht helfen Tomaten, Hitze, Regen und Pilzkrankheiten besser zu verkraften.

Tomaten brauchen im Sommer vor allem Luft an der Pflanze und Feuchtigkeit im Boden. Darauf weisen die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und die Bayerische Gartenakademie hin. So lassen sich typische Probleme wie aufgeplatzte Früchte, geschwächte Triebe und Pilzbefall oft begrenzen.

Seitentriebe sollten entfernt werden, sobald sie etwa drei bis fünf Zentimeter lang sind. Dieses Ausgeizen verbessert die Durchlüftung. Gleichzeitig sinkt das Risiko für Pilzerkrankungen wie Kraut- und Braunfäule, die sich durch graugrüne bis bräunliche Verfärbungen an Blättern und Stängeln zeigen können.

Weniger Laub senkt das Krankheitsrisiko

Auch die unteren Blätter sollten entfernt werden, damit kein Spritzwasser an das Laub gelangt. Blätter mit gelben oder braunen Flecken werden am besten direkt abgeschnitten. Wichtig ist außerdem ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen, damit sie nach Feuchtigkeit schneller abtrocknen. Ein Platz im Gewächshaus oder unter einem Dach schützt zusätzlich vor Regen.

Gleichmäßig gießen schützt die Früchte

Beim Gießen kommt es vor allem auf Regelmäßigkeit an. Bekommen Tomaten lange wenig Wasser und dann sehr viel auf einmal, platzen Früchte häufiger auf. Sinnvoll ist es, morgens direkt am Stammgrund zu gießen, damit Blätter und Früchte trocken bleiben und die Pflanzen bis zum Abend abtrocknen können.

Gelbe Blätter oder schwache Neutriebe deuten oft auf Nährstoffmangel hin. Dann kann ein schnell wirkender Flüssigdünger helfen. Genannt werden organische Dünger wie Vinasse oder mineralische Mittel wie in Wasser gelöster Ammonsulfatsalpeter.

Mulch hält den Boden länger feucht

Eine Schicht aus Stroh oder anderem Mulch schützt den Boden vor starker Sonne und hält die Feuchtigkeit länger im Boden. Nach Angaben der Gartenfachleute dämpft sie zudem die Folgen von Starkregen und verbessert die Bedingungen für Bodenorganismen. Diese machen Nährstoffe im Boden für die Pflanzen besser verfügbar.

Mit etwas Pflege im richtigen Maß bleiben Tomatenpflanzen auch in warmen Wochen meist widerstandsfähiger und tragen verlässlicher Früchte. dpa/red

Autor:

Jens Vollmer aus Kaiserslautern

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

47 folgen diesem Profil
Kommentare sind deaktiviert.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.