Toiletten-Sperrungen an der A5: Vandalismus kostet Millionen
- Wer auf einer längeren Autofahrt eine Pause einlegt, hofft vor allem auf eines: eine saubere Toilette. (Archivbild)
- Foto: Hannes P. Albert/dpa
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Südwest. Für Reisende auf Autobahnen im Südwesten können Pausen an unbewirtschafteten Rastplätzen zum Ekel werden: Toiletten müssen immer wieder vorübergehend gesperrt werden. Nach Angaben der Autobahn GmbH betrifft das WC-Anlagen, die trotz mehrfacher täglicher Reinigung wegen Vandalismus, technischer Defekte oder massiver Hygienemängel zeitweise schließen.
Die Niederlassung Südwest der Autobahn GmbH betreut rund 1.050 Autobahnkilometer in Baden-Württemberg ohne A7 und A96 sowie Teile Hessens und Rheinland-Pfalz. Nach ihren Angaben verursachen Schmierereien an Lärmschutzwänden und WC-Gebäuden, zerstörte Einrichtungen und herausgerissene Toilettentüren jedes Jahr Kosten im sechsstelligen Bereich.
Besonders betroffen: Rastanlagen an der A5
Auch der private Betreiber Via Solutions Südwest meldet immer wieder starke Verunreinigungen auf Rastanlagen entlang der rund 60 Kilometer langen A5 zwischen Malsch und Offenburg. Besonders betroffen waren demnach die Rastanlagen Gottswald und Feldmatt. Nach Betreiberangaben wurden die Wände der Toiletten dort mit schätzungsweise mehr als 100 Aufklebern versehen. Anzeige bei der Polizei wurde erstattet.
Illegale Müllentsorgung fast täglich
Nach Angaben von Via Solutions Südwest sind Vandalismus und illegale Müllentsorgung auf Rastanlagen keine Einzelfälle, sondern kommen fast täglich vor. Genannt werden mögliche Bußgelder von bis zu 100.000 Euro. Bei Sondermüll, Altöl oder Asbest kann die Tat den Angaben zufolge auch als Straftat verfolgt werden. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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