Tatort: Neuer Dresden-Fall „Löschen“ dreht um Online-Hass

Tatort: Cornelia Gröschel, Martin Brambach und Lilja van der Zwaag drehen den neuen Dresden-Fall „Löschen“ (AT). | Foto: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, Foto: Steffen Junghans
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Tatort. In Dresden und Leipzig entsteht gerade ein neuer Fall, der sich mitten in die Arbeit einer Content-Moderatorin hineinbohrt. „Löschen“ (AT) startet mit einem Mord, und schnell rückt eine Firma in den Fokus, die verbotene Inhalte aus dem Netz entfernen ließ.

Seit dem 27. Mai laufen die Dreharbeiten zum Dresden-„Tatort“ mit Cornelia Gröschel als Kommissarin Leonie Winkler und Martin Brambach als ihr Vorgesetzter Peter Schnabel. Lilja van der Zwaag steht als Kommissaranwärterin Milla Brandis vor der Kamera.

Worum es in „Löschen“ geht

Amal Allawi, 23 Jahre alt und als Content-Moderatorin für ein internationales Tech-Unternehmen im Einsatz, wird ermordet. Kurz nach der Tat holt jemand den Firmenlaptop bei ihrer Familie ab, und genau das wirft neue Fragen auf. Winkler und Schnabel nehmen das Unternehmen ins Visier, das als undurchsichtig beschrieben wird. Dort geht es um psychische Belastung der Mitarbeitenden und um neue Richtlinien aus den USA, nach denen drastische Inhalte nicht mehr entfernt werden sollen.

Verdeckte Ermittlungen und ein User im Netz

Bei einer verdeckten Ermittlung in der Firma stößt Brandis auf Spuren, die auf Amals private Suche nach einem misogynen User hinweisen. Der Mann soll im Netz frauenverachtenden Inhalt posten und Anschläge auf Frauen verüben. Außerdem rückt ein psychisch kranker ehemaliger Kollege von Amal in den Fokus, der sie Wochen vor dem Mord mit einem Messer angegriffen hat. Die Ermittlungen führen damit nicht nur zu klaren Straftaten, sondern auch zu Drohungen und Hass, die für Betroffene massive Folgen haben können.

Dreh bis am 25. Juni, Regie führt Aslı Özarslan

Aslı Özarslan führt Regie, Lotta Kilian verantwortet die Kamera. Das Drehbuch schrieben Patrick Brunken und Viola M. J. Schmidt. Die Produktion dreht in Dresden, Leipzig und Umgebung noch bis am 25. Juni. [red]

Autor:

Jens Vollmer aus Kaiserslautern

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