Swetlana Stalin: Die Doku erzählt vom Leben im Schatten des Vaters
- Swetlana Allilujewa Stalin: Die Doku folgt ihrem Leben zwischen bewachter Kindheit, Flucht und jahrelanger Beobachtung.
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Swetlana Stalin – Ein Leben im Schatten des Vaters. Was bedeutet es, als Tochter von Josef Stalin aufzuwachsen? Eine neue Dokumentation verfolgt das Leben von Swetlana Allilujewa Stalins (1926 bis 2011), der einzigen Tochter des sowjetischen Diktators.
3sat zeigt „Swetlana Stalin – Ein Leben im Schatten des Vaters“ am 18. August um 22.25 Uhr in Erstausstrahlung. Ab dem 11. August steht der Film in der 3satMediathek bereit.
Kindheit im streng bewachten Umfeld
Swetlana wird 1926 als jüngstes Kind des sowjetischen Staats und Parteichefs Josef Stalin geboren. Als sie sechs Jahre alt ist, nimmt sich ihre Mutter das Leben.
Die Doku schildert ihre Jugend als Leben im „goldenen Käfig“: bewacht von Geheimdienstlern und umgeben von Bediensteten. Lange gilt sie als Liebling ihres Vaters, später entfremdet sie sich von ihm.
Swetlana Stalin – Ein Leben im Schatten des Vaters: Flucht und Asyl
Auch nach Stalins Tod 1953 bleibt sie, so der Film, Gefangene des Systems, das ihr Vater geschaffen hat. 1967 beantragt die zweifache Mutter mitten im Kalten Krieg in der US Botschaft in Neu Delhi Asyl, lässt die Sowjetunion hinter sich und damit auch ihre beiden Kinder.
Ihr Überlaufen löst im Osten wie im Westen Bestürzung aus. US Präsident Lyndon B. Johnson bringt sie zunächst in der Westschweiz unter, um diplomatische Verwerfungen zu vermeiden, dort wohnt sie bei Nonnen.
Seltenes Material und Animationen
Der Genfer Regisseur Gabriel Tejedor verbindet für das Porträt seltenes Archivmaterial mit Animationen. Bis zu ihrem Tod 2011 verfolgen sie Presse, KGB und zahlreiche Bewunderer. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |