Seltenes Himmelsspektakel möglich: Chancen auf Polarlichter im Südwesten
- Tanzen sie bald wieder über den Nachthimmel? Polarlichter über dem Schwarzwald. (Archivbild)
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Polarlichter. Am Haus der Astronomie in Heidelberg wird für Baden-Württemberg in der Nacht auf Samstag, 21. März, eine erhöhte Chance auf Polarlichter eingeordnet. Grund ist eine zuletzt wieder aktive Sonne, deren Teilchenwolken das Magnetfeld der Erde erreichen können.
Fachlich wird jedoch zur Zurückhaltung geraten. Carolin Liefke vom Haus der Astronomie spricht von noch nicht ausreichend guten Werten. Ein Blick in den Himmel lohne sich dennoch, auch wenn es keine Garantie für sichtbare Lichter gebe.
Erste Schockfront kam am Morgen an
Nach Angaben von Björn Voss, Direktor des Hamburger Planetariums, traf die erwartete erste Schockfront bereits am Freitagmorgen ein. Zu diesem Zeitpunkt war es in Süddeutschland schon hell. Zudem fiel die Reaktion des Erdmagnetfelds bislang zu schwach aus, um klare Sichtungen zu erwarten.
Wolkenlücken über Schwarzwald und Alb möglich
Der Deutsche Wetterdienst rechnet in der Nacht mit mittelhoher, aufgelockerter Bewölkung. Meteorologin Melissa Wirtz spricht von streuselkuchenartiger Bewölkung. Das bedeutet wiederkehrende Wolkenlücken. In höheren Lagen wie dem Schwarzwald oder der Schwäbischen Alb könnten die Bedingungen günstiger sein.
Tipps für mögliche Sichtungen
- Blickrichtung nach Norden wählen
- Orte mit wenig Lichtverschmutzung bevorzugen
- Smartphone oder Kamera auf ein Stativ setzen
- Möglichst lange Belichtungszeiten nutzen
Oft sind Polarlichter in Deutschland nur auf Fotos erkennbar. Selbst einfache Handyaufnahmen zeigen laut Experten häufig mehr als das bloße Auge wahrnimmt. dpa/red
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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