Rote Rosen: TV-„Bösewicht" Odendahl hilft Senioren in München
- Florian Odendahl: Der Schauspieler arbeitet für einen Tag im Münchner Büro von Lichtblick Seniorenhilfe und unterstützt bedürftige Rentner.
- Foto: Lichtblick Seniorenhilfe e.V., Foto: Achim Frank Schmidt
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Rote Rosen. In der ARD-Serie spielt Florian Odendahl als Schauspieler den intriganten Richard Kaiser. In München stand für ihn jetzt ein Rollenwechsel an, ganz ohne Kamera: Er arbeitete einen Tag im Büro von Lichtblick Seniorenhilfe.
Odendahl engagiert sich dort als Botschafter und half bei der Unterstützung von bedürftigen Senioren. Am Telefon nahm er Anrufe entgegen, bearbeitete neue Anträge und verschickte Lebensmittelgutscheine.
Ein Tag am Telefon, am Schreibtisch, im Gespräch
Im Büro übergab er außerdem Rentnern Geld für dringend benötigte Dinge, genannt werden unter anderem eine Kaffeemaschine und neue Kleidung. Dazu gehörte auch Zeit für Gespräche, Autogramme und Fotos.
Für die 82-jährige Seniorin Elke R. wurde das Treffen besonders emotional. „Ich bin so aufgeregt, dass ich mal einen Star meiner Lieblingsserie persönlich treffe", sagt sie.
„Hier wird wirklich etwas bewegt": Was Odendahl mitnimmt
Lichtblick Seniorenhilfe unterstützt bundesweit nach eigenen Angaben aktuell mehr als 31.000 Menschen, deren Rente nicht für das Nötigste reicht, etwa bei Lebensmitteln, Medikamenten oder einer Nebenkostenabrechnung. Finanziert wird die Hilfe vollständig aus Spenden.
Der Tag im Büro hat Odendahl nach eigenen Worten bewegt. „Die Geschichten der Senioren berühren mich sehr", sagt Florian Odendahl.
Rote Rosen: Warum er sich für Lichtblick Seniorenhilfe einsetzt
Der Schauspieler engagiert sich schon länger als Botschafter für den Verein und sammelte unter anderem beim Eagles Charity Golfturnier Anfang Juli in Deggendorf Spenden. Er verbindet sein Engagement auch mit seiner Familie: „Meine gehörlose Oma war für unsere Familie ein echter Fels in der Brandung. Als ich klein war, hat sie sich mit so viel Liebe und Hingabe um mich gekümmert", erinnert sich Odendahl.
Lichtblick-Gründerin Lydia Staltner betont vor allem einen Punkt, der im Alltag oft zu kurz kommt. „Florian hat sich Zeit genommen, das ist oft das Wertvollste, was man anderen Menschen schenken kann", sagt Staltner. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |