Risotto brutale: Axel Milberg ruiniert ein Restaurant, dann wird es privat
- Risotto brutale: Axel Milberg, Maren Eggert und Regisseurin Friederike Jehn treffen bei den Dreharbeiten in Hamburg aufeinander.
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Risotto brutale. Ein Gastrokritiker verliert unbemerkt seinen Geschmacksinn, schreibt trotzdem eine Kritik und richtet damit massiven Schaden an. Genau dieses Missgeschick steht im neuen NDR Fernsehfilm „Risotto brutale“ (Arbeitstitel) im Mittelpunkt, der bis zum 19. Juni in Hamburg entsteht.
Im Zentrum: Elmar Schneider, gespielt von Axel Milberg, der unter Pseudonym gefeierte und gefürchtete Besprechungen veröffentlicht. Nach einer Virusinfektion fehlen ihm Geschmacks- und Geruchssinn, ausgerechnet das neu eröffnete Spitzenrestaurant „AnnaStella“ bekommt von ihm eine vernichtende Kritik und gerät dadurch in eine Existenzkrise.
Risotto brutale: Worum es in dem NDR-Film geht
Der Text trifft dabei nicht nur das Restaurant, sondern vor allem die Sterneköchin und Mitinhaberin Anna Massi, die Maren Eggert spielt. Als Elmar sich in Anna verliebt, steht er vor einer Entscheidung, die sein Leben in zwei Richtungen zieht: Er muss sich zwischen Ehrlichkeit und Liebe entscheiden.
Für Elmar bleibt es nicht bei schlechtem Gewissen: Die Geschichte beschreibt auch, wie ihn die Folgen der Kritik in eine persönliche Krise stürzen. Gleichzeitig hängt über allem die Frage, wie viel Vertrauen ein Urteil verdient, wenn demjenigen, der es fällt, ausgerechnet der wichtigste Sinn dafür fehlt.
Wer außerdem vor der Kamera steht
Neben Milberg und Eggert gehören unter anderem Anna von Haebler, Hedi Kriegeskotte, Marix Turskiy, Fridolin Sandmeyer, Samantha Scuto Hanses und Anne Weber zur Besetzung. Das Drehbuch schrieb Sascha Arango, Friederike Jehn führt Regie.
Gedreht wird in Hamburg, geplant ist der Dreh bis zum 19. Juni. Produzentin ist Eva Holtmann, als Executive Producer arbeitet Nina Sollich für BBC Studios Germany GmbH, die Redaktion im NDR übernimmt Sabine Holtgreve. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |