Plastik im Beet: Warum du jetzt umdenken solltest

Plastik im Garten vermeiden: Wiederverwendbare oder kompostierbare Pflanzgefäße wie Tontöpfe sind umweltfreundliche Ersatzprodukte. | Foto: dpa
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Plastik im Garten vermeiden. Beim Säen, Umtopfen oder Mulchen landen oft Folien, Pflanzschalen oder Deko aus Kunststoff im Beet. Die Verbraucherzentrale Bayern weist darauf hin, dass solche Materialien mit der Zeit zu Mikroplastik zerfallen können und damit langfristig den Boden belasten.

Gerade in der Gartensaison im Frühjahr greifen viele Hobbygärtner zu praktischen Einwegprodukten. Dazu gehören etwa Saatbänder, Folien oder dünne Pflanzschalen. Sie werden häufig nur eine Saison genutzt und anschließend entsorgt. Teilweise bleiben Reste sogar im Boden zurück.

Gelangen kleine Kunststoffpartikel in die Erde, können sie das Bodenleben beeinflussen. Mikroorganismen, Regenwürmer und andere Bodenbewohner spielen jedoch eine wichtige Rolle für fruchtbare Gartenböden.

Natürliche und wiederverwendbare Materialien sind eine Alternative

Nach Einschätzung der Verbraucherzentrale Bayern lassen sich viele Kunststoffprodukte im Garten relativ leicht ersetzen. Statt Einwegmaterialien können langlebige oder natürliche Alternativen genutzt werden.

  • Tontöpfe oder stabile, mehrfach nutzbare Pflanzgefäße
  • recycelbare Kunststofftöpfe, die über mehrere Jahre verwendet werden
  • organisches Material zum Mulchen wie Laub, Rasenschnitt oder Schafswolle

Auch beim Düngen lohnt ein Blick auf die Zusammensetzung. Einige Langzeitdünger sind mit einer Kunststoffschicht umhüllt, die die Nährstoffe langsam freisetzt. Wer darauf verzichten möchte, kann stattdessen organische Dünger verwenden.

Im Alltag bedeutet das meist nur kleine Änderungen bei Material und Zubehör. Für den Gartenboden kann es langfristig einen Unterschied machen. dpa/red

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Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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