NANO spezial: Wenn der Rhein schrumpft und Trinkwasser knapp wird
- Gregor Steinbrenner: Er moderiert „NANO spezial: Wenn das Wasser ausgeht“ zum Thema Wassermangel und Trinkwasserknappheit.
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NANO spezial. Sinkende Pegel am Rhein, Probleme für die Schifffahrt und die Frage, wie knapp Trinkwasser wirklich wird: 3sat bündelt das Thema Wassermangel in einer Spezialausgabe des Wissenschaftsmagazins.
„NANO spezial: Wenn das Wasser ausgeht“ läuft am 19. August um 18.30 Uhr bei 3sat. Moderator Gregor Steinbrenner führt durch die Sendung, die am selben Tag ab 18 Uhr für fünf Jahre in der 3satMediathek steht: 3satMediathek
NANO spezial: Was die Sendung am Rhein konkret zeigt
Im Fokus steht die Lage am Rhein, wo seit Monaten zu wenig Regen fällt und die Pegel sinken. Das hat direkte Folgen für die Binnenschifffahrt, weil Frachter nur noch einen Teil ihrer üblichen Ladung transportieren können und der Verkehr streckenweise ganz zum Erliegen kommen könnte.
Die Sendung greift auch die Frage auf, welche Auswirkungen der niedrige Wasserpegel auf Lieferketten hat und welche Alternativen es geben kann. Als Reaktion nennt „NANO“ unter anderem neue Antriebe und Schiffsrümpfe, die deutlich weniger Tiefgang brauchen.
Trinkwasser wird weltweit knapp, mit Folgen für Umwelt und Technik
Über den Rhein hinaus rückt die Sendung die Trinkwasserversorgung in den Blick. Weltweit wird Trinkwasser knapper, und für viele Länder gelten Meerwasserentsalzungsanlagen als einzige Lösung, ein Verfahren, das oft zulasten der Umwelt geht.
Als Alternative stellt „NANO“ die Entsalzung durch Algen vor. Dazu kommt ein Gespräch mit dem Klimaforscher Professor Mojib Latif, der gerade das Sachbuch „Wasser – das bedrohte Element“ veröffentlicht hat.
„Megaaustrockungsregion“: Mojib Latif über die Entwicklung in Deutschland
Im Studio geht es auch um Deutschland: Seit der Jahrtausendwende hat das Land bereits eine Trinkwassermenge in der Größenordnung des Bodensees verloren. Latif ordnet das so ein: „Wir beobachten seit Jahren, dass die Kontinente großflächig austrocknen und dass riesige zusammenhängende Trockengebiete entstehen“, sagt er. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |