Mental am Limit – Europas Wege aus der Krise: Das zeigt die ZDF-Doku
- Mental am Limit – Europas Wege aus der Krise: Die ZDF-Reportage-Serie zeigt Ansätze von Peer-Support bis Surftherapie in mehreren europäischen Ländern.
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Mental am Limit – Europas Wege aus der Krise. Wie kommen Menschen in Europa durch belastende Alltagssituationen und psychische Erkrankungen, wenn Hilfe nicht immer leicht erreichbar ist? Genau dorthin schaut die dreiteilige Reportage-Serie, die ab am 25. Juli im ZDF-Streaming-Portal läuft.
Parallel zeigt das ZDF in der Woche vom 27. Juli bis 31. Juli ab 16 Uhr Kurzbeiträge dazu in „heute – in Europa“. Die Reihe führt vom finnischen Helsinki bis ins französische Baskenland und sammelt ganz unterschiedliche Ansätze, die Betroffenen helfen sollen.
Mental am Limit – Europas Wege aus der Krise: Von London bis ins Baskenland
In London begegnet Chris Hatfield den Ängsten und Unsicherheiten des Alltags mit Laufgruppen, bei denen es ausdrücklich nicht um Bestzeiten geht, sondern um mentale Gesundheit. Im französischen Baskenland setzt Stéphanie dagegen auf Surftherapie, um ihre Depression zu bekämpfen.
Offiziell anerkannt ist diese Therapieform in Frankreich noch nicht. In den Wellen sollen die Teilnehmerinnen Selbstvertrauen gewinnen, um mit Krisen besser umgehen zu können.
Hilfe ohne Hürden: Anlaufstellen in mehreren Ländern
In den Niederlanden begleitet das Filmteam Peer-to-Peer-Support: Junge Menschen, die oft selbst mentale Probleme hatten, hören anderen zu, die aktuell Hilfe brauchen. In zwölf Städten richten sich diese kostenfreien Anlaufstellen an 12- bis 25-Jährige, ohne Termin und ohne Warteliste.
Auch Helsinki kommt vor, wo aus Finnlands erster Psychiatrie ein Zentrum für Wohlbefinden wurde, offen für alle, inklusive Mental-Health-Museum und einem Co-Working-Space für Künstler, Therapeuten und Kleinunternehmer.
Ostrava: Betreuung mit einem multidisziplinären Team
Ein weiterer Halt ist Ostrava in Tschechien, mit einem Zentrum für psychische Gesundheit als Anlaufstelle für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen. Dort betreut ein Team aus Psychologen, Sozialarbeitern, Psychiatern und Pflegekräften Betroffene multidisziplinär und meist ambulant. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |