Mehr Unfälle, aber weniger Tote: Gemischte Bilanz auf Baden-Württembergs Straßen
- Etwa alle zwei Minuten hat es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres irgendwo auf Baden-Württembergs Straßen einen Unfall gegeben.(Archivbild)
- Foto: Rald Zwiebler/z-media/dpa
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Stuttgart. Auf Baden-Württembergs Straßen sind im ersten Halbjahr deutlich weniger Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Innenministeriums starben von Januar bis Juni 161 Menschen. Das waren 14,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Auch die Zahl der Schwerverletzten ging zurück. Sie sank um 5,1 Prozent auf 2.562 Fälle. Innenminister Manuel Hagel sprach von einem positiven Signal. Zugleich betonte er: „Aber jeder Einzelne ist einer zu viel.“
Mehr Unfälle trotz weniger Todesopfer
Im Südwesten registrierte das Innenministerium in den ersten sechs Monaten des Jahres 154.347 Verkehrsunfälle mit Autos und Motorrädern, Fahrrädern und Elektrorollern. Das waren 2,2 Prozent mehr als im ersten Halbjahr des Vorjahres.
Bei 16.379 Unfällen wurden Menschen verletzt. Insgesamt erlitten 17.494 Menschen leichte Verletzungen. Das entspricht einem Plus von 1,0 Prozent. Die Zahlen zeigen damit ein gemischtes Bild: weniger Tote und Schwerverletzte, zugleich aber mehr Unfälle und mehr Leichtverletzte auf den Straßen in Baden-Württemberg. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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