maybrit illner: Trumps Iran-Deal, Streit um „Durchbruch“ oder „Desaster“
- maybrit illner: Die Sendung diskutiert am 18. Juni um 22.15 Uhr im ZDF Trumps Iran-Deal und mögliche Folgen bis zur Ukraine.
- Foto: ZDF, Foto: Christian Schoppe
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maybrit illner. Donald Trump nennt seinen Deal mit dem Iran einen großen Friedensschluss. Ob daraus wirklich Stabilität und Frieden entstehen, bleibt aber offen. Am 18. Juni um 22.15 Uhr diskutiert Maybrit Illner im ZDF, was das Abkommen in der Praxis wert ist, und welche Folgen es für die Region und darüber hinaus haben kann.
maybrit illner: Worum es in der Runde am 18. Juni geht
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob zentrale Kriegsziele weiterhin unerreicht bleiben: kein Regimewechsel in Teheran, keine Lösung für das Atomprogramm, keine Entwaffnung der Unterstützergruppen des Irans in der Region. Als möglicher konkreter Effekt steht im Raum, dass die Straße von Hormus wieder öffnet, was Weltwirtschaft und Energiepreise entlasten könnte. Außerdem geht es um die Sorge, dass Iran den Westen und die Welt weiter erpressen kann. Im Studio prallen dabei auch politische Bewertungen aufeinander: „Durchbruch“, wie der Kanzler sagt, oder „Desaster“, wie CDU-Politiker Roderich Kiesewetter meint.
Gästeliste: Politik, Wissenschaft und Expertise aus Washington
Für die Diskussion hat Maybrit Illner Gäste aus unterschiedlichen Blickwinkeln eingeladen. Dabei sind der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen, die deutsch-iranische Filmproduzentin und Autorin Minu Barati, die Friedens- und Konfliktforscherin Nicole Deitelhoff sowie der Islamwissenschaftler und Nahostexperte Guido Steinberg. Aus den USA ist Elmar Theveßen dabei, Leiter des ZDF-Studios in Washington. Ein weiteres Thema in der Sendung: Wie sehr Trump geschwächt ist, und was das für die Ukraine bedeuten kann. Die Sendung läuft mit Untertiteln. Im ZDF-Streaming-Portal steht sie außerdem mit Deutscher Gebärdensprache zur Verfügung. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |