maischberger: TUI-Chef Ebel rechnet mit Merz' Wirtschaftskurs ab
- Sebastian Ebel kritisiert bei maischberger die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung und nennt konkrete Punkte, die ihn am Kurs stören.
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maischberger. TUI-Chef Sebastian Ebel greift in der ARD-Talksendung die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung scharf an. Besonders deutlich wird der Vorstandsvorsitzende der TUI AG beim Blick auf Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).
Ebel sagt: „Vieles ist für mich und für viele Kollegen absolut unverständlich. Vieles, was angekündigt wurde, ist nicht umgesetzt worden. Vieles scheint planlos", sagt Ebel in der ARD-Talksendung „maischberger".
maischberger: Sendetermin im Ersten
Die Ausgabe läuft am 12. August um 22.50 Uhr in Das Erste. Dort ordnet Ebel auch ein, warum ihn der Kurs der Regierung nach eigener Darstellung irritiert.
„Besorgniserregend“: Kritik an Merz
Zu Merz sagt der TUI-Chef: „Ich bin schon überrascht. Das Ergebnis ist besorgniserregend." Ebel ergänzt, er sehe „kein stringentes Konzept" und meint außerdem: „Die wirtschaftspolitische Deindustrialisierung hat noch mal stärker an Fahrt genommen."
Blick auf Reiche und Habeck
Auch mit Blick auf Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) bleibt Ebel kritisch: „Ich habe bislang nicht den großen Plan gesehen. Wohin wollen wir wirtschaftspolitisch? Entweder gibt es ihn nicht oder er ist nicht gut kommuniziert. Er ist jedenfalls so nicht merkbar für die Menschen, dass sie sagen, ich folge dem."
Im Rückblick auf Reiches Vorgänger Robert Habeck (Bündnis 90/Grüne) und die Ampel sagt Ebel: „Wir sehen heute, dass Sie in weiten Teilen in den absolut richtigen Weg gegangen sind. Die Energiewende war absolut richtig. Sie war schlecht kommuniziert". [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |