maischberger: Mittelstandschef Ahlhaus rechnet mit AfD-Plänen ab
- Christoph Ahlhaus: In „maischberger“ kritisiert der Mittelstandschef die AfD-Pläne für die Wirtschaft deutlich. Die Sendung läuft am 26. August um 22.50 Uhr im Ersten.
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maischberger. In der ARD-Talksendung setzt Christoph Ahlhaus, Geschäftsführer des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, einen klaren Punkt hinter die wirtschaftspolitischen Pläne der AfD. „Was die AfD da will, ist absolut wirtschaftsfeindlich“, sagt Ahlhaus.
Die Ausgabe lief am 26. August um 22.50 Uhr im Ersten.
maischberger: „Völligen Wahnsinn“ und klare Worte zur AfD
Ahlhaus nennt die Pläne der Partei für die deutsche Wirtschaft „völligen Wahnsinn“. Konkret geht es ihm um Forderungen, die AfD-Chefin Alice Weidel in den Raum stellt.
Wer „aus dem Euroraum raus will, Schengen abschaffen will“ und „sich quasi wieder abkapseln will von anderen“ und glaube, „dass man dann besser leben kann, mehr Wohlstand, mehr soziale Gerechtigkeit produzieren kann, der liegt völlig falsch“, sagt Ahlhaus.
Kritik auch an CDU und CSU
Neben der AfD nimmt Ahlhaus auch seine eigene Partei in die Pflicht. Der CDU-Politiker sagt: „Als Parteimitglied, aber auch als Vertreter der mittelständischen Wirtschaft vermisse ich ein Konzept, ein Programm allein mal der Union.“
Ihm fehle „das konkrete Programm, wie die Union, CDU und CSU mit den Problemen, die wir an diesem Standort haben, umgehen will“.
Rentenreform: Verständnislosigkeit über Blockaden
Beim Thema Rentenreform zeigt sich Ahlhaus besonders verständnislos. Er kritisiert, die SPD habe sich stark bewegt, „und jetzt kommen da auch von der Union Ministerpräsidenten und sagen nee, nee, aber mit uns nicht“.
Ahlhaus war von 2010 bis 2011 Erster Bürgermeister von Hamburg. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |